Prognosen: Apple will Dropbox und Milliarden-Deal mit Microsoft
Die Analysten des Unternehmens CCS Insight haben in einem aktuellen Börsenbrief gleich mehrere Szenarien aufgezeigt, welche Schritte der Computerkonzern Apple in der kommenden Zeit machen könnte. Angepeilt werde die Übernahme eines größeren Cloud-Speicherdienstes, sowie ein Wechsel der Standardsuchmaschine im iPhone.
Für Schlagzeilen sorgt derzeit vor allem eine mögliche Übernahme von Box oder Dropbox. Mit letzterem hatte Apple noch zu Lebzeiten von Steve Jobs Verhandlungen geführt und einen dreistelligen Millionen-Betrag geboten. Letztlich wurde aus dem Deal aber nichts. Jetzt wolle der Konzern aber erneut einen Versuch wagen, hieß es.
Dabei ginge es vor allem darum, in den Besitz von Technologien zu kommen, die den eigenen Synchronisations-Dienst in iCloud verbessern könnten. Denn dieser ließ qualitativ bisher doch etwas zu Wünschen übrig. Da die Synchronisation aber ein entscheidendes Feature ist, muss Apple etwas tun. Laut den Analysten, die gewohnheitsgemäß nicht näher auf ihre Quellen eingehen, sei in der letzten Zeit zumindest schon eine Annäherung zwischen den Unternehmen zu erkennen gewesen.
Die einzige sinnvolle Alternative zu Google wäre dann aber wohl Microsoft. Und tatsächlich rechnet man mit einer Bing-Integration als Suchstandard. Von einer solchen Kooperation würden beide Seiten enorm profitieren - Apple durch eine Schwächung des großen Konkurrenten und Microsoft als Nummer 3 auf dem Mobilmarkt, weil seine teuer entwickelte Suchmaschine einen enormen Aufschwung bei der Nutzung erfahren würde. Finanziell dürfte ein entsprechender Deal zwischen den beiden Konzernen ein Volumen im Milliarden-Bereich haben.
Dabei ginge es vor allem darum, in den Besitz von Technologien zu kommen, die den eigenen Synchronisations-Dienst in iCloud verbessern könnten. Denn dieser ließ qualitativ bisher doch etwas zu Wünschen übrig. Da die Synchronisation aber ein entscheidendes Feature ist, muss Apple etwas tun. Laut den Analysten, die gewohnheitsgemäß nicht näher auf ihre Quellen eingehen, sei in der letzten Zeit zumindest schon eine Annäherung zwischen den Unternehmen zu erkennen gewesen.
Bing gegen Google
Noch spannender sind allerdings die Prognosen zur Weiterentwicklung der Partnerschaften im Bereich der Websuche. Auf Apples iOS-Plattform kommt standardmäßig Google zum Einsatz. Allerdings laufen die Verträge Ende 2017 aus und die Analysten sehen es nicht als wahrscheinlich an, dass Apple an einer Verlängerung interessiert ist. Denn die Lage auf dem Markt hat sich doch gründlich geändert und Google ist längst der schärfste Widersacher bei den mobilen Plattformen geworden. Da dürfte es kaum mehr im Interesse Apples liegen, dem Unternehmen auch noch den größten Teil der Einnahmen zu sichern, den dieser mit seiner Suchmaschine auf mobilen Endgeräten macht.Die einzige sinnvolle Alternative zu Google wäre dann aber wohl Microsoft. Und tatsächlich rechnet man mit einer Bing-Integration als Suchstandard. Von einer solchen Kooperation würden beide Seiten enorm profitieren - Apple durch eine Schwächung des großen Konkurrenten und Microsoft als Nummer 3 auf dem Mobilmarkt, weil seine teuer entwickelte Suchmaschine einen enormen Aufschwung bei der Nutzung erfahren würde. Finanziell dürfte ein entsprechender Deal zwischen den beiden Konzernen ein Volumen im Milliarden-Bereich haben.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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