Lenovo: Microsoft ist ein "Konkurrent", Surface-Vertrieb abgelehnt
Während Dell und HP begonnen haben, ihren Firmenkunden die Surface-Produkte von Microsoft anzubieten, lehnt der weltgrößte Computerhersteller Lenovo dies kategorisch ab. Anders als die Mitbewerber sieht man Microsoft bei Lenovo ausdrücklich als Konkurrenten, wie ein ranghoher Manager des chinesischen PC-Giganten jetzt klarstellte.
Wie The Register unter Berufung auf Äußerungen von Lenovos Chief Operating Officer (COO) Gianfranco Lanci anlässlich des Canalys Channels Forum berichtet, habe Lanci den Wiederverkauf von Microsofts Surface abgelehnt. Er sei von Microsoft vor mehr als einem Jahr gefragt worden, ob sein Unternehmen das Surface anbieten würde, woraufhin er dies verneint habe.
Es gebe für ihn keinen Grund, warum Lenovo ein Produkt aus einem ähnlichen Bereich von einem Konkurrenten zum Kauf anbieten sollte. Microsoft sei zwar "bei bestimmten Dingen ein Partner", aber in anderen Szenarien auch ein Konkurrent, so Lanci. Man müsse daher in dieser Hinsicht "ein wenig vorsichtig" vorgehen, sagte er weiter.
Vertreter von HP und Dell, die bei der gleichen Veranstaltung anwesend waren, verteidigten die Entscheidung, Microsofts Surface-Tablets an Unternehmenskunden über ihre Kanäle zu verkaufen. Der Grund sei, dass langjährige Kunden angefragt hätten, um die Geräte im Paket mit den von Dell und HP angebotenen Diensten und Produkten zu erwerben sie durch die Dienstleistungsabteilungen der beiden Konzerne verwalten und warten zu lassen.
Interessanterweise verkauft Lenovo mit dem Miix 700 seit kurzem ein eigenes 12-Zoll-Tablet im 3:2-Format, das einen Intel Core M-Prozessor nutzt und wie Microsofts Surface mit einem eingebauten Klappständer und einem ansteckbaren Tastatur-Cover daherkommt - und somit praktisch eine 1:1-Kopie des Surface Pro darstellt. Unterdessen haben Dell mit dem neuen XPS 12 9250 und HP mit dem Spectre X2 12 erst vor kurzem eigene Interpretationen des Surface-Konzepts vorgestellt.
Es gebe für ihn keinen Grund, warum Lenovo ein Produkt aus einem ähnlichen Bereich von einem Konkurrenten zum Kauf anbieten sollte. Microsoft sei zwar "bei bestimmten Dingen ein Partner", aber in anderen Szenarien auch ein Konkurrent, so Lanci. Man müsse daher in dieser Hinsicht "ein wenig vorsichtig" vorgehen, sagte er weiter.
Vertreter von HP und Dell, die bei der gleichen Veranstaltung anwesend waren, verteidigten die Entscheidung, Microsofts Surface-Tablets an Unternehmenskunden über ihre Kanäle zu verkaufen. Der Grund sei, dass langjährige Kunden angefragt hätten, um die Geräte im Paket mit den von Dell und HP angebotenen Diensten und Produkten zu erwerben sie durch die Dienstleistungsabteilungen der beiden Konzerne verwalten und warten zu lassen.
Interessanterweise verkauft Lenovo mit dem Miix 700 seit kurzem ein eigenes 12-Zoll-Tablet im 3:2-Format, das einen Intel Core M-Prozessor nutzt und wie Microsofts Surface mit einem eingebauten Klappständer und einem ansteckbaren Tastatur-Cover daherkommt - und somit praktisch eine 1:1-Kopie des Surface Pro darstellt. Unterdessen haben Dell mit dem neuen XPS 12 9250 und HP mit dem Spectre X2 12 erst vor kurzem eigene Interpretationen des Surface-Konzepts vorgestellt.
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