Wine/Crossover: Windows-Anwendungen bald unter Android nutzbar
Die Nutzer einiger Android-Geräte sollen bald auch in die Lage versetzt werden, auf ihren Systemen verschiedene Anwendungen laufen zu lassen, die eigentlich für Microsofts Windows-Plattform entwickelt wurden. An der Sache gibt es allerdings einen Haken: Die Masse der Android-User mit ARM-basierten Smartphones und Tablets bleibt erst einmal Außen vor.
Wenn es darum geht unter Linux- oder Unix-Betriebssystemen Windows-Anwendungen zu verwenden, kommt in der Regel Wine zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Laufzeitumgebung, die zahlreiche Bibliotheken bereitstellt, die einen Betrieb der Software auf einem eigentlich fremden System ermöglichen. Und da Android auch auf Linux basiert, lag eine Portierung natürlich nahe.
Das Software-Unternehmen CodeWeavers, das neben Wine auch die darauf aufbauende Umgebung CrossOver entwickelt, arbeitet schon seit einiger Zeit an einem entsprechenden Projekt. Bisherige Fassungen galten allerdings als hochgradig experimentell und konnten in der Praxis kaum verwendet werden. Das soll sich nun aber recht zügig ändern.
So denn nichts schwerwiegendes mehr dazwischen kommt, soll nun noch in diesem Jahr eine Tech-Preview von CrossOver für Android veröffentlicht werden. Das teilte Jeremy White von CodeWeavers-Team auf der WineConf in Wien mit, auf der sich die Entwickler-Gemeinde um das Open Source-Projekt regelmäßig trifft. Und da das kommerzielle Projekt langsam aber sicher in spruchreife Bahnen kommt, ist natürlich auch eine Wine-Portierung für Android entsprechend weit fortgeschritten.
Allerdings besteht für die meisten Nutzer von Android-Geräten dabei kein Grund zu großer Freude. Denn wie White ausführte, geht es hier erst einmal nur um eine Portierung für x86-Plattformen. Diese gibt es im Android-Lager durchaus, fast alle weiter verbreiteten Smartphones und Tablets sind allerdings mit einem ARM-Chip ausgestattet.
Und es sieht auch nicht so aus, als würde Wine in absehbarer Zeit für ARM folgen. Denn, so führte White aus, es gibt einfach zu wenige Windows-Bibliotheken, die hier nutzbar wären. Es wäre zwar durchaus denkbar, zwischen den ARM-Prozessor und Wine einen Emulator zwischenzuschalten - das allerdings wäre dann eher etwas für die Open Source-Community rund um Wine. CodeWeavers wird darin keine Ressourcen stecken, da die Performance-Nachteile doch zu stark wären, um ein kommerzielles Produkt ordentlich umsetzen zu können.
Zum Thema: Windows 10 soll Android-Apps unterstützen - "Kapituliert" Microsoft?
Das Software-Unternehmen CodeWeavers, das neben Wine auch die darauf aufbauende Umgebung CrossOver entwickelt, arbeitet schon seit einiger Zeit an einem entsprechenden Projekt. Bisherige Fassungen galten allerdings als hochgradig experimentell und konnten in der Praxis kaum verwendet werden. Das soll sich nun aber recht zügig ändern.
So denn nichts schwerwiegendes mehr dazwischen kommt, soll nun noch in diesem Jahr eine Tech-Preview von CrossOver für Android veröffentlicht werden. Das teilte Jeremy White von CodeWeavers-Team auf der WineConf in Wien mit, auf der sich die Entwickler-Gemeinde um das Open Source-Projekt regelmäßig trifft. Und da das kommerzielle Projekt langsam aber sicher in spruchreife Bahnen kommt, ist natürlich auch eine Wine-Portierung für Android entsprechend weit fortgeschritten.
Allerdings besteht für die meisten Nutzer von Android-Geräten dabei kein Grund zu großer Freude. Denn wie White ausführte, geht es hier erst einmal nur um eine Portierung für x86-Plattformen. Diese gibt es im Android-Lager durchaus, fast alle weiter verbreiteten Smartphones und Tablets sind allerdings mit einem ARM-Chip ausgestattet.
Und es sieht auch nicht so aus, als würde Wine in absehbarer Zeit für ARM folgen. Denn, so führte White aus, es gibt einfach zu wenige Windows-Bibliotheken, die hier nutzbar wären. Es wäre zwar durchaus denkbar, zwischen den ARM-Prozessor und Wine einen Emulator zwischenzuschalten - das allerdings wäre dann eher etwas für die Open Source-Community rund um Wine. CodeWeavers wird darin keine Ressourcen stecken, da die Performance-Nachteile doch zu stark wären, um ein kommerzielles Produkt ordentlich umsetzen zu können.
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