Facebooks angeblicher "Gefällt mir nicht"-Button gefällt nicht jedem
Die Geschichte des Dislike-Buttons ist eine Geschichte voller Missverständnisse: So in etwa könnte man die (vermeintliche) "Ankündigung" des "Gefällt mir nicht"-Buttons wohl auch zusammenfassen. Denn die Pläne oder Überlegungen Facebooks, die mitnichten neu sind, führen wieder einmal zu Diskussionen und wilden Spekulationen.
Mark Zuckerberg hat bereits Ende des Vorjahres Überlegungen in Richtung eines "Gefällt mir nicht"-Knopfes bekannt gegeben und nun gibt es ein Déjà-vu: Denn damals wie heute gab der Facebook-Gründer und -Chef in einer Frage- und Antwort-Runde "Pläne" zu einer derartigen Funktion bekannt.
Dennoch gehen die Wogen hoch: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hätten Nutzer die Facebook-Seite Zuckerbergs mit Kommentaren "überflutet", mehrere Tausend Kommentare wurden dazu abgegeben. Doch nicht alle begrüßen einen "Gefällt mir nicht"-Knopf, so mancher meinte, dass das zu neuen Formen von "Cyber-Mobbing" führen könnte.
Auch Unternehmen spekulieren kräftig mit und so mancher Firmenvertreter hat schon Panik vor einer neuen Dimension an Shitstorms und vor so mancher "Daumen runter"-Angabe für ihre Seiten. Doch letzteres kann man ausschließen, ein derartiges Icon wird es mit Sicherheit nicht geben, das trauen wir uns zu sagen.
Fazit: Bis Facebook einen von Mark Zuckerberg angedeuteten Test einer derartigen "Empathie-Funktion" startet, kann man nur auf Richard Wagners "Die Walküre" verweisen und allen mitteilen: "Ruhig, Brauner!"
Siehe auch: Facebook kündigt 'Dislike'-Funktion an - zum Ausdruck von Empathie
"Empathie-Button"
Facebook bzw. Zuckerberg geht es um Todesfälle, Katastrophen und andere tragische (persönliche) Ereignisse, bei denen "Gefällt mir" einfach nicht passend ist. Denn gelegentlich will man sein Beileid auf die Schnelle ausdrücken, traut sich aber nicht, einen Post zu "liken". Wie und wann man das umsetzen will, sagte Zuckerberg aber eben nicht ansatzweise, weder im Dezember 2014 noch jetzt.Dennoch gehen die Wogen hoch: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hätten Nutzer die Facebook-Seite Zuckerbergs mit Kommentaren "überflutet", mehrere Tausend Kommentare wurden dazu abgegeben. Doch nicht alle begrüßen einen "Gefällt mir nicht"-Knopf, so mancher meinte, dass das zu neuen Formen von "Cyber-Mobbing" führen könnte.
Auch Unternehmen spekulieren kräftig mit und so mancher Firmenvertreter hat schon Panik vor einer neuen Dimension an Shitstorms und vor so mancher "Daumen runter"-Angabe für ihre Seiten. Doch letzteres kann man ausschließen, ein derartiges Icon wird es mit Sicherheit nicht geben, das trauen wir uns zu sagen.
Fazit: Bis Facebook einen von Mark Zuckerberg angedeuteten Test einer derartigen "Empathie-Funktion" startet, kann man nur auf Richard Wagners "Die Walküre" verweisen und allen mitteilen: "Ruhig, Brauner!"
Siehe auch: Facebook kündigt 'Dislike'-Funktion an - zum Ausdruck von Empathie
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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