Russland sperrt Pornhub und zehn weitere Seiten mit Erotik-Inhalten
Das russische Internet wird immer löchriger, fast scheint es so, als würden die Zensoren dort ihren chinesischen Kollegen Konkurrenz machen wollen. Nachdem zuletzt Drogen bzw. Seiten mit entsprechenden Beiträgen im Visier der Behörden standen, wurden nur zahlreiche Seiten mit erotischen Erwachsenen-Inhalten aus dem Verkehr gezogen.
Roskomnadsor wird dabei aber nicht von sich aus tätig, sondern im Auftrag von Gerichten bzw. entsprechenden Anordnungen. In diesem Fall hat ein Bezirksgericht in Krylovskogo den Beschluss dazu geliefert, die Telekommunikationshüter haben auf dieser Basis den Zugang zu diesen Inhalten landesweit gesperrt.
Eine konkrete bzw. detaillierte Begründung liegt nicht vor. Wie es heißt ist die Basis dafür das Hosten bzw. die Verbreitung "illegaler Pornografie", das Gericht beruft sich hier auf Kinder, diese sollen vor "schädlichen Informationen" geschützt werden.
Auch wenn wir hier nur spekulieren können: Aller Wahrscheinlichkeit nach sind hier gleichgeschlechtliche Inhalte gemeint und der Kreuzzug der russischen Moralwächter gegen "Homosexuellen-Propaganda". Denn zumindest Pornhub hat einen "Gay"-Bereich. Welche Seiten sonst noch gesperrt wurden, ist nicht bekannt, PornHub dürfte aber die größte sein (weltweiter Alexa-Rang: 64).
Die Sperrmeldungen aus Russland häuften sich in den vergangenen Wochen und Monaten: Roskomnadsor hat bereits Archive.org und Reddit blockiert, zuletzt wurde Wikipedia wegen eines einzigen Artikels (über eine Haschisch-Sorte) komplett gesperrt.
Siehe auch: Artikel über Haschisch - Russland nimmt Wikipedia komplett vom Netz
Landesweite Sperre
Die russische Behörde Roskomnadsor ("Föderaler Dienst für die Aufsicht im Bereich der Kommunikation, Informationstechnologie und Massenkommunikation") hat einem Bericht von The Register zufolge elf pornografische Seiten landesweit ausgesperrt, darunter eine der bekanntesten dieser Art, nämlich PornHub.Roskomnadsor wird dabei aber nicht von sich aus tätig, sondern im Auftrag von Gerichten bzw. entsprechenden Anordnungen. In diesem Fall hat ein Bezirksgericht in Krylovskogo den Beschluss dazu geliefert, die Telekommunikationshüter haben auf dieser Basis den Zugang zu diesen Inhalten landesweit gesperrt.
Eine konkrete bzw. detaillierte Begründung liegt nicht vor. Wie es heißt ist die Basis dafür das Hosten bzw. die Verbreitung "illegaler Pornografie", das Gericht beruft sich hier auf Kinder, diese sollen vor "schädlichen Informationen" geschützt werden.
Auch wenn wir hier nur spekulieren können: Aller Wahrscheinlichkeit nach sind hier gleichgeschlechtliche Inhalte gemeint und der Kreuzzug der russischen Moralwächter gegen "Homosexuellen-Propaganda". Denn zumindest Pornhub hat einen "Gay"-Bereich. Welche Seiten sonst noch gesperrt wurden, ist nicht bekannt, PornHub dürfte aber die größte sein (weltweiter Alexa-Rang: 64).
Die Sperrmeldungen aus Russland häuften sich in den vergangenen Wochen und Monaten: Roskomnadsor hat bereits Archive.org und Reddit blockiert, zuletzt wurde Wikipedia wegen eines einzigen Artikels (über eine Haschisch-Sorte) komplett gesperrt.
Siehe auch: Artikel über Haschisch - Russland nimmt Wikipedia komplett vom Netz
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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