Grafikkartenspezialist EVGA will Gaming-Notebooks einführen
Der Grafikkartenhersteller EVGA will offensichtlich in das für die meisten Anbieter höchst profitable Geschäft mit Gaming-Notebooks einsteigen. Vermutlich will man die Bekanntheit der Marke aus dem Grafikkarten-Markt nutzen, um auf Kundenfang unter Notebook-Käufern zu gehen. Auf dem IDF 2015 wurde jetzt erstmals ein Notebook von EVGA gezeigt.
Noch steht eine offizielle Ankündigung durch EVGA selbst aus, doch schon jetzt zeigte der Prozessorhersteller Intel während eines Vortrags auf dem hauseigenen Intel Developer Forum 2015 in San Francisco jüngst ein entsprechendes Gerät. Es handelt sich um ein 17,3-Zoll-Notebook, das nach Angaben von Intel ein Display mit 4K-Display mitbringt. Außerdem ist klar, dass das System ganze 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und USB 3.1 bieten wird.
Unter der Haube soll Intels Angaben zufolge einer der neuen Intel Core-Prozessoren der sechsten Generation stecken, der vermutlich reichlich Gaming-Leistung in Kombination mit einem High-End-Grafikchip bieten soll. Nach EVGAs Tradition wird es sich laut Intel um einen Overclocking-fähigen Prozessor aus der Skylake-K-Serie handeln, alle weiteren Details zum ersten Gaming-Notebook des Herstellers sind aber noch vollkommen offen.
EVGA dürfte die Produktion seiner künftigen Gaming-Notebooks keineswegs selbst übernehmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit setzt das Unternehmen bei dem Gerät auf die Kooperation mit einem der großen taiwanischen Vertragsfertiger. Beobachter handeln die Firma Clevo als wahrscheinlichsten Kandidaten, von der auch die Notebooks von Anbietern wie der deutschen Firma Schenker stammen.
Anders als die meisten anderen Bereiche des PC-Markts ist das Geschäft mit High-End-Notebooks für Spiele-Fans noch immer sehr einträglich. Nicht ohne Grund haben Firmen wie MSI und Gigabyte sich inzwischen vollständig auf Gaming-Notebooks konzentriert, statt sich weiterhin dem hart umkämpften Markt für günstigere Geräte auszusetzen. Während man mit normalen Notebooks kaum noch Margen erwirtschaften kann, bringen die großen, schweren und vor allem sehr leistungsfähigen High-End-Geräte noch immer zuverlässig recht ordentliche Gewinne ein.
Unter der Haube soll Intels Angaben zufolge einer der neuen Intel Core-Prozessoren der sechsten Generation stecken, der vermutlich reichlich Gaming-Leistung in Kombination mit einem High-End-Grafikchip bieten soll. Nach EVGAs Tradition wird es sich laut Intel um einen Overclocking-fähigen Prozessor aus der Skylake-K-Serie handeln, alle weiteren Details zum ersten Gaming-Notebook des Herstellers sind aber noch vollkommen offen.
EVGA dürfte die Produktion seiner künftigen Gaming-Notebooks keineswegs selbst übernehmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit setzt das Unternehmen bei dem Gerät auf die Kooperation mit einem der großen taiwanischen Vertragsfertiger. Beobachter handeln die Firma Clevo als wahrscheinlichsten Kandidaten, von der auch die Notebooks von Anbietern wie der deutschen Firma Schenker stammen.
Anders als die meisten anderen Bereiche des PC-Markts ist das Geschäft mit High-End-Notebooks für Spiele-Fans noch immer sehr einträglich. Nicht ohne Grund haben Firmen wie MSI und Gigabyte sich inzwischen vollständig auf Gaming-Notebooks konzentriert, statt sich weiterhin dem hart umkämpften Markt für günstigere Geräte auszusetzen. Während man mit normalen Notebooks kaum noch Margen erwirtschaften kann, bringen die großen, schweren und vor allem sehr leistungsfähigen High-End-Geräte noch immer zuverlässig recht ordentliche Gewinne ein.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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