Samsung kauft LoopPay: Mit dem Galaxy S6 & Co gegen Apple Pay?
Samsung bläst zum Angriff auf Apple Pay und hat deshalb den Zahlungsdiensteanbieter LoopPay übernommen. Damit geht das Unternehmen über Gerüchte aus dem letzten Jahr hinaus, wonach eine Zusammenarbeit geplant wurde. Mit dem Zukauf könnte der Weg für eine Integration von LoopPay im neuen Galaxy S6 frei sein.
Samsung hat LoopPay nach eigenen Angaben zu einem nicht näher benannten Kaufpreis übernommen. Durch den Zukauf wolle man die Möglichkeiten der Verwendung für einfache, sichere und zuverlässige mobile Zahlungslösungen ausbauen, teilte Samsung mit. Gerade im Smartphone-Bereich dürfte LoopPay für Samsung von höchster Bedeutung sein, könnte man den eigenen Geräten so doch einen echten Konkurrenten zu Apple Pay mitgeben.
Man ahmt also im Prinzip das Durchziehen oder Einschieben der Karte mit ihrem Magnetstreifen nach. Das Ganze funktioniert bis zu einem Abstand von knapp 10 Zentimetern. Ist die Übertragung vorbei, verschwindet das Magnetfeld innerhalb kürzester Zeit wieder. Durch diesen technisch relativ simplen Ansatz, funktioniert LoopPay gerade in den USA in Verbindung mit fast jedem Kartenleser, so dass die Technologie theoretisch die Basis für eine breite Adaption bietet.
Problematisch ist bisher, dass die LoopPay-Technologie noch nicht direkt in Smartphones integriert wurde. Stattdessen verkauft das Unternehmen Schutzhüllen für Smartphones von Samsung und Apple, in die die "Sendespule" integriert ist. Zusammen mit einer App kann man so auf einfache Weise und eigentlich höchst komfortabel Zahlungen abwickeln - wäre da nicht der Umstand, dass die Hüllen recht klobig und teuer ausfallen. Mit der Übernahme durch Samsung könnte sich dies nun rasch ändern, denn die Koreaner dürften LoopPays Technologie alsbald in ihre Geräte direkt integrieren oder zumindest deutlich attraktiveres Zubehör anbieten.
Für den deutschen Markt ist LoopPay unterdessen bisher nur begrenzt geeignet, weil hier sehr häufig nicht nur der Magnetstreifen einer Geldkarte, sondern zusätzlich auch noch der integrierte Chip und die PIN des Nutzers benötigt werden. Für diesen Fall will LoopPay laut seiner Website bald eine Lösung anbieten, doch bisher ist noch vollkommen unklar, wie diese aussehen soll.
Simple Funktionsweise macht Umrüstung der Kartenleser überflüssig
LoopPay nutzt anders als Apple eine hauseigene Technologie, die man als Magnetic Secure Transmission bezeichnet, um zahllose Kartenzahlungssysteme drahtlos und kontaktlos anzusprechen. Dazu wird mit Hilfe einer Induktionsspule ein wechselndes Magnetfeld erzeugt, das von dem eigentlich für den Magnetstreifen von EC- oder Kreditkarten genutzten Lesekopf im jeweiligen Kartenleser aufgenommen und verarbeitet wird.Man ahmt also im Prinzip das Durchziehen oder Einschieben der Karte mit ihrem Magnetstreifen nach. Das Ganze funktioniert bis zu einem Abstand von knapp 10 Zentimetern. Ist die Übertragung vorbei, verschwindet das Magnetfeld innerhalb kürzester Zeit wieder. Durch diesen technisch relativ simplen Ansatz, funktioniert LoopPay gerade in den USA in Verbindung mit fast jedem Kartenleser, so dass die Technologie theoretisch die Basis für eine breite Adaption bietet.
Problematisch ist bisher, dass die LoopPay-Technologie noch nicht direkt in Smartphones integriert wurde. Stattdessen verkauft das Unternehmen Schutzhüllen für Smartphones von Samsung und Apple, in die die "Sendespule" integriert ist. Zusammen mit einer App kann man so auf einfache Weise und eigentlich höchst komfortabel Zahlungen abwickeln - wäre da nicht der Umstand, dass die Hüllen recht klobig und teuer ausfallen. Mit der Übernahme durch Samsung könnte sich dies nun rasch ändern, denn die Koreaner dürften LoopPays Technologie alsbald in ihre Geräte direkt integrieren oder zumindest deutlich attraktiveres Zubehör anbieten.
Für den deutschen Markt ist LoopPay unterdessen bisher nur begrenzt geeignet, weil hier sehr häufig nicht nur der Magnetstreifen einer Geldkarte, sondern zusätzlich auch noch der integrierte Chip und die PIN des Nutzers benötigt werden. Für diesen Fall will LoopPay laut seiner Website bald eine Lösung anbieten, doch bisher ist noch vollkommen unklar, wie diese aussehen soll.
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