Blackberry bleibt hinter den Erwartungen zurück, wieder Verluste
Der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry konnte seine Smartphone-Verkäufe im letzten Quartal deutlich steigern. Mit rund 1,1 Millionen verkauften Geräten und 658 Millionen US-Dollar Umsatz blieb der Konzern dennoch hinter den Erwartungen zurück. Der Verlust belief sich auf 28 Millionen US-Dollar.
Der Verlust je Aktie liegt damit bei 5 Cent. Unerwartete Zuwächse gab es im ersten Geschäftsquartal des Fiskaljahres 2016 bei Blackberry vor allem durch Lizenzgeschäfte (alle Ergebnisse als PDF). Neue Vereinbarungen unter anderem mit Cisco spülten ordentlich Geld in die Kasse - allein 137 Millionen US-Dollar, ein Plus von rund 150 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Ein zweiter neuer Partner wurde namentlich nicht genannt und schürt damit weitere Gerüchte.
Das stellte CEO John Chen auch besonders heraus: "Ich freue mich über die starke Leistung unseres Geschäfts mit Software- und Technologie-Lizenzen. Dies ist ein Schlüssel zu Blackberrys künftigem Wachstum. Unsere Finanzdaten spiegeln zunehmende Investitionen in Vertrieb und Kundensupport für unsere Software wider. Wir halten dies für vorausschauend und notwendig, um das Wachstum fortzusetzen, und wir betrachten die verbleibenden Meilensteine unseres strategischen Plans als erreichbar."
Damit ging Chen auf den hohen Druck nach der Verkündigung eines positiven Finanzjahres 2015 mit einem Gewinn von 28 Millionen US-Dollar nach allen Abschreibungen ein. 2014 hatte man noch einen Verlust von rund 423 Millionen US-Dollar gemacht. Blackberry hat seinen Umbau und die Neuausrichtung fast abgeschlossen und muss das nun auch mit schwarzen Zahlen und einem positiven Signal von der Börse besiegeln.
Siehe auch: BlackBerry meldet zum zweiten Mal in Folge überraschend Gewinn
Seit kurzem schwirren Gerüchte durch die Medien, nach denen Blackberry die Neuausrichtung des Konzerns auch für die Premiere eines Android-Smartphones mit Silder nutzen möchte. Die Idee, ein Gerät mit Android auszuliefern, soll dabei keine Abkehr von dem eigenen Betriebssystem sein, sondern vielmehr neue Märkte eröffnen und als Ergänzung dienen. Zudem soll Microsoft ein Auge auf Blackberry geworfen haben. Wie viel an den Gerücht dran ist, weiß man jedoch nicht.
Mehr dazu: Microsoft "prüft" angeblich Übernahme von BlackBerry
Das stellte CEO John Chen auch besonders heraus: "Ich freue mich über die starke Leistung unseres Geschäfts mit Software- und Technologie-Lizenzen. Dies ist ein Schlüssel zu Blackberrys künftigem Wachstum. Unsere Finanzdaten spiegeln zunehmende Investitionen in Vertrieb und Kundensupport für unsere Software wider. Wir halten dies für vorausschauend und notwendig, um das Wachstum fortzusetzen, und wir betrachten die verbleibenden Meilensteine unseres strategischen Plans als erreichbar."
Damit ging Chen auf den hohen Druck nach der Verkündigung eines positiven Finanzjahres 2015 mit einem Gewinn von 28 Millionen US-Dollar nach allen Abschreibungen ein. 2014 hatte man noch einen Verlust von rund 423 Millionen US-Dollar gemacht. Blackberry hat seinen Umbau und die Neuausrichtung fast abgeschlossen und muss das nun auch mit schwarzen Zahlen und einem positiven Signal von der Börse besiegeln.
Prognosen nicht erreicht
Die Börsenprofis hatten sich jedoch mehr von Chens jüngsten Maßnahmen versprochen. Die Prognose für das zurückliegende Quartal lag bei einem Umsatz von 679 Millionen US-Dollar und einem Verlust je Aktie von 3 Cent.Siehe auch: BlackBerry meldet zum zweiten Mal in Folge überraschend Gewinn
Seit kurzem schwirren Gerüchte durch die Medien, nach denen Blackberry die Neuausrichtung des Konzerns auch für die Premiere eines Android-Smartphones mit Silder nutzen möchte. Die Idee, ein Gerät mit Android auszuliefern, soll dabei keine Abkehr von dem eigenen Betriebssystem sein, sondern vielmehr neue Märkte eröffnen und als Ergänzung dienen. Zudem soll Microsoft ein Auge auf Blackberry geworfen haben. Wie viel an den Gerücht dran ist, weiß man jedoch nicht.
Mehr dazu: Microsoft "prüft" angeblich Übernahme von BlackBerry
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