Amazon tastet sein Heiligstes an:
KI soll Fake-Wertungen ausschalten
Die Produktbewertungen von Kunden sind beim Online-Händler Amazon ein kleines Heiligtum. Denn sie sind in vielen Fällen der ausschlaggebende Punkt, warum sich ein Nutzer für die Plattform des Konzerns entscheidet und was dort zu guter Letzt gekauft wird. Daher fasst man dieses natürlich nicht besonders gern an - doch jetzt steht eine umfassende Renovierung ins Haus.
Diese geht über alles hinaus, was bisher da war - und dies stelle für das Unternehmen ein erhebliches Risiko dar. Wie dieser Tage bereits berichtet wurde, sollen die Bewertungen eines Produkts durch andere Kunden hilfreicher für den Käufer werden. Inzwischen wird klarer, wie weitreichend die Änderungen sein werden, denn es handelt sich keineswegs nur um einen verbesserten Algorithmus zur Sortierung der Kommentare.
Das neue Verfahren wird - wenn die Entwickler ihre Vorstellungen erfolgreich umsetzen konnten - ziemlich flexibel werden. Bekommt ein eher durchschnittlich bewertetes Produkt beispielsweise plötzlich eine sehr gute Wertung, wird diese in vielen Fällen mehr oder weniger ignoriert. Allerdings soll das System schnell reagieren, wenn auf einmal mehrere positive Stimmen kommen. Dann gilt es zu entscheiden: Entweder versucht hier ein Anbieter sein Produkt mit gefälschten Rezensionen aufzuwerten oder der Hersteller hat Kritiken beherzigt und Verbesserungen umgesetzt.
Ist letzteres der Fall, wäre dies dem Hersteller durchaus hoch anzurechnen - und dies wird Amazon nun auch tun. Denn das Eingehen auf die Wünsche der Käufer wird direkt damit belohnt, dass Interessenten eine deutlich klarere Kaufempfehlung erhalten - und dies ohne, dass der Produzent dafür eigene Marketing-Aktivitäten entwickeln muss. Um dies zu erreichen, muss im Hintergrund aber mehr getan werden, als nur eine Analyse der Rezensionen. Hier wird auch berücksichtigt, wenn der Anbieter selbst Änderungen an seiner Produktbeschreibung vornimmt oder es andere Anzeichen dafür gibt, dass eine neue Charge in den Handel kommt.
Große Beachtung findet dies natürlich nicht nur bei Nutzern, sondern vor allem auch der Konkurrenz. Denn diese haben sämtlichst mit dem gleichen Hauptproblem zu kämpfen: Die Methoden, gefälschte Rezensionen zu platzieren, wurden immer ausgefeilter und schwerer zu erkennen. Läuft alles, wie es soll, wird das neue Verfahren es aber weitgehend komplett verhindern, dass Fakes auch nur annähernd in den Aufmerksamkeits-Bereich des Kunden gelangen.
Dies erklärt letztlich auch die Vorsicht, mit der Amazon das neue System auf seine Seite loslässt. Es wird wohl kaum einen Nutzer geben, der direkt eine Veränderung bemerkt. Denn das Unternehmen geht bei der Einführung sehr langsam und sorgsam vor, um auf Probleme direkt reagieren zu können. Denn wenn ein Verfahren eine solche Durchschlagskraft entwickeln kann, wie behauptet, können kleine Fehlfunktionen natürlich auch schwere negative Folgen haben.
Das neue Verfahren wird - wenn die Entwickler ihre Vorstellungen erfolgreich umsetzen konnten - ziemlich flexibel werden. Bekommt ein eher durchschnittlich bewertetes Produkt beispielsweise plötzlich eine sehr gute Wertung, wird diese in vielen Fällen mehr oder weniger ignoriert. Allerdings soll das System schnell reagieren, wenn auf einmal mehrere positive Stimmen kommen. Dann gilt es zu entscheiden: Entweder versucht hier ein Anbieter sein Produkt mit gefälschten Rezensionen aufzuwerten oder der Hersteller hat Kritiken beherzigt und Verbesserungen umgesetzt.
Ist letzteres der Fall, wäre dies dem Hersteller durchaus hoch anzurechnen - und dies wird Amazon nun auch tun. Denn das Eingehen auf die Wünsche der Käufer wird direkt damit belohnt, dass Interessenten eine deutlich klarere Kaufempfehlung erhalten - und dies ohne, dass der Produzent dafür eigene Marketing-Aktivitäten entwickeln muss. Um dies zu erreichen, muss im Hintergrund aber mehr getan werden, als nur eine Analyse der Rezensionen. Hier wird auch berücksichtigt, wenn der Anbieter selbst Änderungen an seiner Produktbeschreibung vornimmt oder es andere Anzeichen dafür gibt, dass eine neue Charge in den Handel kommt.
Das Beste der KI-Forschung
Die Entwickler des Konzerns haben jetzt seit einiger Zeit an dem neuen Algorithmus gearbeitet - allerdings schweigt man sich bei Amazon etwas darüber aus, wie viele Ressourcen in das neue System flossen. Fest steht aber schon, dass der Konzern hier die neuesten Entwicklungen in der KI-Entwicklung zum Einsatz bringt - auch wenn sich natürlich erst zeigen muss, wie gut diese in das eigene Verfahren umgesetzt wurden.Große Beachtung findet dies natürlich nicht nur bei Nutzern, sondern vor allem auch der Konkurrenz. Denn diese haben sämtlichst mit dem gleichen Hauptproblem zu kämpfen: Die Methoden, gefälschte Rezensionen zu platzieren, wurden immer ausgefeilter und schwerer zu erkennen. Läuft alles, wie es soll, wird das neue Verfahren es aber weitgehend komplett verhindern, dass Fakes auch nur annähernd in den Aufmerksamkeits-Bereich des Kunden gelangen.
Dies erklärt letztlich auch die Vorsicht, mit der Amazon das neue System auf seine Seite loslässt. Es wird wohl kaum einen Nutzer geben, der direkt eine Veränderung bemerkt. Denn das Unternehmen geht bei der Einführung sehr langsam und sorgsam vor, um auf Probleme direkt reagieren zu können. Denn wenn ein Verfahren eine solche Durchschlagskraft entwickeln kann, wie behauptet, können kleine Fehlfunktionen natürlich auch schwere negative Folgen haben.
Thema:
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