Amazon eröffnet ersten "Pick-Up-"Supermarkt im Silicon Valley
Amazon plant im Silicon Valley einen ersten Lebensmittel-Supermarkt zu eröffnen, in dem die Kunden ihre Bestellungen nach einer Online-Bestellung einfach mit dem Auto abholen können. Der neue Versuchsmarkt soll das Angebot von Amazon Fresh in den USA für den Versandriesen kostengünstig erweitern.
Die Pläne für den geplanten Pick-Up-Store in Sunnyvale sind durch einen Immobilenmanager ans Licht gekommen. Wie das Silicon Valley Business Journal berichtet, hat sich Amazon mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Platz an der 777 Sunnyvale Saratoga Road gesichert, taucht aber selbst namentlich nicht als Mieter auf. Das ist nicht verwunderlich, da es sich um ein neues Pilotprojekt der Versandhandelprofis handelt und man sicherlich keine solche Vorabveröffentlichung wie jetzt geschehen haben will.
Für den Store gibt es erste Baupläne, die an die Stadtverwaltung übermittelt wurden. Ob bereits eine Baugenehmigung vorliegt, ist nicht bekannt.
Diese Bauzeichnung vom Amazon Fresh Market hat das Silicon Valley Business Journal zugespielt bekommen
Für Amazon ist das System ideal: zum einen wollen Kunden heutzutage sehr viel mehr selbst bestimmen, wann sie oder wo sie ihre Lieferungen erhalten und sind oftmals stark gefrustet von Lieferdiensten.
Diese wiederum sind stark abhängig von Verkehr und Wetter und haben mit den kundenindividuellen Lieferzeitfenstern häufig ein Problem. Zum anderen kann Amazon besonders bei frischen Lebensmitteln mit dem Abholdienst punkten, da man bis zur Übergabe an den Kunden beste Bedingungen in Sachen Kühlkette beispielsweise garantieren kann. Dennoch kann praktisch und zeitsparend online bestellt werden.
Siehe auch: AmazonDash: Pilotprojekt für Lebensmittelkauf
Für den Store gibt es erste Baupläne, die an die Stadtverwaltung übermittelt wurden. Ob bereits eine Baugenehmigung vorliegt, ist nicht bekannt.
Diese Bauzeichnung vom Amazon Fresh Market hat das Silicon Valley Business Journal zugespielt bekommen
Kunden übernehmen die Belieferung selbst
In den USA sind neben den Drive-Ins auch so genannte Pick-Up-Stores und Drive-Through-Läden ganz alltäglich, anders als in Deutschland. Zwar hat die Supermarktkette Real seit Jahren ein ähnliches Angebot, gut angenommen wird dieser Service aber nicht.Für Amazon ist das System ideal: zum einen wollen Kunden heutzutage sehr viel mehr selbst bestimmen, wann sie oder wo sie ihre Lieferungen erhalten und sind oftmals stark gefrustet von Lieferdiensten.
Diese wiederum sind stark abhängig von Verkehr und Wetter und haben mit den kundenindividuellen Lieferzeitfenstern häufig ein Problem. Zum anderen kann Amazon besonders bei frischen Lebensmitteln mit dem Abholdienst punkten, da man bis zur Übergabe an den Kunden beste Bedingungen in Sachen Kühlkette beispielsweise garantieren kann. Dennoch kann praktisch und zeitsparend online bestellt werden.
Warum Lebensmittel?
Amazon stürzt sich mit Bedacht auf das neue Feld der Lebensmittel. Anders als bei Technikartikeln gibt es bei Lebensmitteln, Nahrungsergänzungen und alltäglichen Verbrauchsmaterialen vom Klopapier bis zu Windel einen stattlichen Gewinn. Seit Jahren baut Amazon diesen Bereich mit Sparabos und immer neuen Kooperationen sowie Eigenmarken mehr oder weniger erfolgreich aus.Siehe auch: AmazonDash: Pilotprojekt für Lebensmittelkauf
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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