Zahlreiche Fake-Apps ködern Nutzer im Windows Phone Store
Nutzer von Windows-Smartphones sollten derzeit etwas mehr Aufmerksamkeit darauf legen, welche Apps sie aus dem Windows Phone Store herunterladen. Denn hier tauchten in der letzten Zeit relativ viele gefälschte Anwendungen auf, die unter Verwendung großer Markennamen User ködern wollen.
Auf das Problem hat das Security-Unternehmen Avast hingewiesen. Demnach fanden sich unter anderem Fake-Apps, die sich als Angebote der BBC oder CNN, aber auch als Facebook Messenger oder WhatsApp tarnen. Analysen haben ergeben, dass von den Programmen keine direkte Gefahr ausgeht - es handelt sich also meist nicht um Malware. Allerdings findet der Nutzer hier nicht, was er erwartet.
Eine App, die sich als Angebot des US-Nachrichtensenders CNN ausgibt, präsentiert dem Anwender so beispielsweise keine Neuigkeiten aus aller Welt. Stattdessen bekommt man religiöse Botschaften fundamentalistischer Christen auf das Display gespült. Die Sicherheitsforscher entdeckten auch gleich drei verschiedene gefälschte Avast-Apps.
Die meisten gefundenen Fake-Apps gehen dabei auf zwei bestimmte Entwickler-Accounts zurück. Das dürfte sich aber bald ändern, wenn aufgrund der Berichterstattung gegen diese vorgegangen wird. Dass aktuell gerade der Windows Phone Store zum Ziel wird, führt man bei Avast darauf zurück, dass sowohl Google als auch Apple zunehmende Schutzvorrichtungen in ihre Ökosysteme eingebaut haben, um genau solche Fälle zu verhindern. Dies treibe Betrüger zunehmend zu kleineren Anbietern, bei denen die Erfolgschancen derzeit noch größer sind.
Auffällig ist dabei, dass die Fake-Apps teilweise lange Zeit zum Download angeboten werden. Offenbar ist vielen Nutzern schlicht die Zeit zu schade, Microsoft darüber zu informieren, dass es sich um eine Fälschung handelt.
Eine App, die sich als Angebot des US-Nachrichtensenders CNN ausgibt, präsentiert dem Anwender so beispielsweise keine Neuigkeiten aus aller Welt. Stattdessen bekommt man religiöse Botschaften fundamentalistischer Christen auf das Display gespült. Die Sicherheitsforscher entdeckten auch gleich drei verschiedene gefälschte Avast-Apps.
Meist geht es um Werbung
Die meisten Fake-Anwendungen wollen vom Nutzer die Erlaubnis bekommen, auf Standort-Daten zuzugreifen. Dies scheint vor allem dem Zweck zu dienen, besser Werbung platzieren zu können. Einige bringen den User aber auch zu Webseiten, die ihn zur Installation unnötiger weiterer Anwendungen animieren wollen, mit denen sich angeblich Probleme lösen lassen, die auf dem Smartphone gar nicht vorhanden sind, hieß es.Die meisten gefundenen Fake-Apps gehen dabei auf zwei bestimmte Entwickler-Accounts zurück. Das dürfte sich aber bald ändern, wenn aufgrund der Berichterstattung gegen diese vorgegangen wird. Dass aktuell gerade der Windows Phone Store zum Ziel wird, führt man bei Avast darauf zurück, dass sowohl Google als auch Apple zunehmende Schutzvorrichtungen in ihre Ökosysteme eingebaut haben, um genau solche Fälle zu verhindern. Dies treibe Betrüger zunehmend zu kleineren Anbietern, bei denen die Erfolgschancen derzeit noch größer sind.
Auffällig ist dabei, dass die Fake-Apps teilweise lange Zeit zum Download angeboten werden. Offenbar ist vielen Nutzern schlicht die Zeit zu schade, Microsoft darüber zu informieren, dass es sich um eine Fälschung handelt.
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