I/O: Android M 6.0 mit doppelter Standby-Laufzeit & USB-C-Support
Google hat soeben die Einführung von Android 6.0 "M" offiziell angekündigt und dabei einen ersten Ausblick auf die Verbesserungen in der neuen Version des mobilen Betriebssystems gegeben. Dabei steht auch die Reduktion des Energiebedarfs und Speicherverbrauchs im Mittelpunkt, weil man Low-End- und ältere Geräte besser unterstützen will.
Wie Googles Vice President of Android Engineering Dave Burke während der Eröffnungsansprache zur Google I/O bekanntgab, konzentriert man sich bei Android 6.0 auch darauf, "intelligenter mit der zur Verfügung stehenden Energie umzugehen". Dazu wird ein neuer Betriebszustand namens "Doze" (zu deutsch "Dösen") eingeführt.
Dösen hilft Stromsparen...
...und USB-C beim schnellen Laden
Beim "Dösen" wird mit Hilfe der Bewegungssensoren des Smartphones versucht zu erkennen, ob das Gerät gerade aktiv genutzt wird. Wird das Telefon oder Tablet für einen längeren Zeitraum nicht bewegt, wechselt das Betriebssystem in einen tieferen Stromsparmodus, bei dem zum Beispiel weniger häufig neue Anfragen an Server im Internet geschickt werden, um Status-Updates oder ähnliches abzufragen.
Siehe auch: I/O: Google Android M 6.0 gibt Usern Kontrolle über App-Rechte
Ist das Gerät im aktiven Betrieb, wird in den vom Nutzer festgelegten Intervallen die Synchronisation mit dem Web durchgeführt. In den Abendstunden und Nachts, also wenn der Anwender sein Gerät kaum oder gar nicht verwendet, wird nur noch in sehr langen Abständen synchronisiert. Dadurch kann das Gerät länger sehr energiesparend betrieben werden, was wiederum zu einer erheblichen Verlängerung der gesamten Standby-Laufzeit beitragen soll.
Auch wenn sich das Gerät in einem tiefen Schlafmodus befindet, können immer noch Echtzeitbenachrichtigungen ausgelöst werden, wenn ein wichtiges Update eingeht oder ein Anruf ankommt. Zu Testzwecken hat Google unter anderem ein HTC Nexus 9 mit Android 5.1 "Lollipop" gegen ein baugleiches Gerät mit Version 6.0 antreten lassen - und erzielte mit der neuen Version des Betriebssystems eine bis zu doppelt so lange Standby-Laufzeit.
Dösen hilft Stromsparen...
...und USB-C beim schnellen Laden
Beim "Dösen" wird mit Hilfe der Bewegungssensoren des Smartphones versucht zu erkennen, ob das Gerät gerade aktiv genutzt wird. Wird das Telefon oder Tablet für einen längeren Zeitraum nicht bewegt, wechselt das Betriebssystem in einen tieferen Stromsparmodus, bei dem zum Beispiel weniger häufig neue Anfragen an Server im Internet geschickt werden, um Status-Updates oder ähnliches abzufragen.
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Ist das Gerät im aktiven Betrieb, wird in den vom Nutzer festgelegten Intervallen die Synchronisation mit dem Web durchgeführt. In den Abendstunden und Nachts, also wenn der Anwender sein Gerät kaum oder gar nicht verwendet, wird nur noch in sehr langen Abständen synchronisiert. Dadurch kann das Gerät länger sehr energiesparend betrieben werden, was wiederum zu einer erheblichen Verlängerung der gesamten Standby-Laufzeit beitragen soll.
Auch wenn sich das Gerät in einem tiefen Schlafmodus befindet, können immer noch Echtzeitbenachrichtigungen ausgelöst werden, wenn ein wichtiges Update eingeht oder ein Anruf ankommt. Zu Testzwecken hat Google unter anderem ein HTC Nexus 9 mit Android 5.1 "Lollipop" gegen ein baugleiches Gerät mit Version 6.0 antreten lassen - und erzielte mit der neuen Version des Betriebssystems eine bis zu doppelt so lange Standby-Laufzeit.
USB-C-Support hält auf breiter Front Einzug
Burke gab außerdem bekannt, dass man mit Android 6.0 unter anderem auch eine breite Unterstützung für den neuen USB-C-Standard schaffen will. Damit können neue Smartphones nicht nur deutlich schneller geladen werden, um kurzfristiger zur Verwendung verfügbar zu sein, sondern sie können auch als eine Art Batterie-Pack für andere Geräte dienen. Dazu bietet Android "M" entsprechende Auswahlmöglichkeiten an, so dass man selbst entscheiden kann, wie der neue Port jeweils genutzt werden kann. Wann die ersten Android-Smartphones mit USB-C-Anschlüssen auf den Markt kommen sollen, ließ Burke zwar offen, er versprach aber, dass es "bald" soweit sein werde.
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