Lenovo: Nicht alles geht so einfach wie der PC-Verkauf
Der Marktführer im Computer-Geschäft, Lenovo, steht durch zwei große Übernahmen vor großen Herausforderungen, die erst noch bewältigt werden müssen. Das wirkt sich derzeit spürbar auf die Bilanzen des Unternehmens aus, auch wenn man im Kerngeschäft weiterhin ziemlich gut dasteht.
Das erste Geschäftsquartal dieses Jahres bedeutete für den chinesischen Konzern eine Steigerung des Umsatzes um 21 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar. Das ist ordentlich - wenn auch nicht so stark, wie erwartet wurde. Vor allem das PC-Geschäft auf dem chinesischen Markt machte der Strategie des Unternehmens hier zuletzt einen kleinen Strich durch die Rechnung. Der Gewinn fiel dabei außerdem um 36 Prozent geringer aus als noch vor einem Jahr und lag bei rund 100 Millionen Dollar.
Der fragliche Berichtszeitraum markiert das erste vollständige Quartal, in dem die Ergebnisse zweier großer Übernahmen mit in die Bilanzen einflossen: Im Oktober letzten Jahres wurde sowohl der Zukauf des Mobiltelefon-Herstellers Motorola Mobility von Google abgeschlossen, wie auch der der Produktion von x86-Servern von IBM.
Der Erfolg, den Lenovo im PC-Geschäft errungen und sich an die Spitze des Marktes gesetzt hat, beruht vor allem darauf, dass das Management sehr geschickt immer weitergehende Sparmaßnahmen durchsetzen konnte. Wie gut das in den neuen Geschäftsbereichen gelingt, muss sich erst noch erweisen. Denn schon das Server-Geschäft folgt weitgehend anderen Regeln.
Und auch bei Mobiltelefonen kann die gleiche Strategie eher im unteren bis mittleren Preissegment funktionieren, wo Lenovo mit anderen chinesischen Anbietern in Konkurrenz steht. Bei den teureren Geräten, wie man sie nun mit der Motorola-Sparte im Sortiment hat, muss man hingegen andere Maßstäbe anlegen.
Bisher zumindest läuft es auch im Smartphone-Bereich vielversprechend: 18,7 Millionen Geräte verkaufte Lenovo im vergangenen Quartal, obwohl in allen Preisbereichen starke Konkurrenten in den Handel kamen. In den vergangenen zwölf Monaten summierte sich die Zahl auf 76 Millionen Stück, was einen neuen Rekord darstellt.
Der fragliche Berichtszeitraum markiert das erste vollständige Quartal, in dem die Ergebnisse zweier großer Übernahmen mit in die Bilanzen einflossen: Im Oktober letzten Jahres wurde sowohl der Zukauf des Mobiltelefon-Herstellers Motorola Mobility von Google abgeschlossen, wie auch der der Produktion von x86-Servern von IBM.
Der Erfolg, den Lenovo im PC-Geschäft errungen und sich an die Spitze des Marktes gesetzt hat, beruht vor allem darauf, dass das Management sehr geschickt immer weitergehende Sparmaßnahmen durchsetzen konnte. Wie gut das in den neuen Geschäftsbereichen gelingt, muss sich erst noch erweisen. Denn schon das Server-Geschäft folgt weitgehend anderen Regeln.
Und auch bei Mobiltelefonen kann die gleiche Strategie eher im unteren bis mittleren Preissegment funktionieren, wo Lenovo mit anderen chinesischen Anbietern in Konkurrenz steht. Bei den teureren Geräten, wie man sie nun mit der Motorola-Sparte im Sortiment hat, muss man hingegen andere Maßstäbe anlegen.
Bisher zumindest läuft es auch im Smartphone-Bereich vielversprechend: 18,7 Millionen Geräte verkaufte Lenovo im vergangenen Quartal, obwohl in allen Preisbereichen starke Konkurrenten in den Handel kamen. In den vergangenen zwölf Monaten summierte sich die Zahl auf 76 Millionen Stück, was einen neuen Rekord darstellt.
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