Foxconn investiert in Android-Modder und OS-Anbieter Cyanogen
Das Unternehmen hinter dem bekannten Android-Aftermarket-ROM CyanogenMod, hat eine strategische Partnerschaft mit dem weltweit größten Auftragsfertiger Foxconn geschlossen. Cyanogen freut sich, einen so wichtigen Partner gewonnen zu haben.
Das Investment von Foxconn wird von Experten mit neugierigen Blicken beäugt. Denn dem verhältnismäßig kleinem Unternehmen Cyanogen gelingt es in letzter Zeit, viele wichtige Partner an Bord zu holen - die Frage ist daher, was man noch alles von dem Entwicklerteam erwarten darf. Angefangen hatte Cyanogen als Android-Custom-ROM-Anbieter. Aus dem Projekt CyanogenMod ist mittlerweile das eigenständige Cyanogen OS hervorgegangen. Das eigene Betriebssystem basiert zwar weiterhin auf Android, will aber ohne Google-Dienste auskommen und hat sich stattdessen die Unterstützung von Microsoft gesichert. So werden Apps und Dienste wie Skype, OneDrive, OneNote, Outlook, Microsoft Office und Bing bei Cyanogen OS eine große Rolle spielen.
Cyanogen will ein 'offeneres' Android etablieren
Siehe auch: "Kriegsvorbereitung": Cyanogen verhandelt mit Microsoft & Amazon
Eine Investitions-Summe wurde nicht genannt. Da es aber auch kaum Hinweise zu weiteren neuen Investoren gibt, kann man davon ausgehen, dass das Investment bis zu 30 Millionen US-Dollar stark sein könnte. Denn in einer Mitteilung aus dem Februar hatte Cyanogen mitgeteilt, man habe bisher 80 Millionen US-Dollar Investment zugesichert bekommen; in der neuen Mitteilung beläuft sich die Summe auf 110 Millionen US-Dollar.
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Cyanogen will ein 'offeneres' Android etablieren
Bindeglied und Finanzier
Wie sich Foxconn da neu mit einbringen wird, ist noch nicht bekannt. Als Auftragsfertiger wäre Foxconn aber zumindest ein perfektes Bindeglied zwischen dem Software-Entwickler und den Geräte-Anbietern. Das Geld aus dem Foxconn-Investment will Cyanogen laut eigenen Angaben dazu nutzen, um das Entwicklerteam zu vergrößern und neue Mitarbeiter anzustellen.offene Computing-Plattform
"Wir entwickeln Android weiter und schaffen eine offene Computing-Plattform, die verändern wird, wie Nutzer mit ihren mobilen Geräten interagieren", schreibt Cyanogen-CEO Kirt McMaster in der offiziellen Mitteilung zum Investment von Foxconn in dieser Woche. "Foxconn und unsere anderen strategischen Investoren und Partner spiegeln die mobile Wertschöpfungskette wider, von Geräteherstellern und Mobilfunkbetreibern bis hin zu den Chipset-Anbietern und Softwareentwicklern. Sie alle erkennen das große Potential in dem, was wir für den nächsten Paradigmen-Wechsel im mobilen Computing beitragen."Siehe auch: "Kriegsvorbereitung": Cyanogen verhandelt mit Microsoft & Amazon
Eine Investitions-Summe wurde nicht genannt. Da es aber auch kaum Hinweise zu weiteren neuen Investoren gibt, kann man davon ausgehen, dass das Investment bis zu 30 Millionen US-Dollar stark sein könnte. Denn in einer Mitteilung aus dem Februar hatte Cyanogen mitgeteilt, man habe bisher 80 Millionen US-Dollar Investment zugesichert bekommen; in der neuen Mitteilung beläuft sich die Summe auf 110 Millionen US-Dollar.
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