Google-Chefdesigner: Smartwatches braucht man nicht, man will sie
Smartwatches sind derzeit noch kein überragender Erfolg, daran wird vermutlich auch die Apple Watch nicht fundamental etwas ändern. Matías Duarte, der unter anderem für das Material Design hauptverantwortliche Google-Mitarbeiter, sieht darin kein großes Problem und meint, dass man derzeit keine Smartwatch "braucht": Es sei "nett" eine zu haben, aber auch völlig nachvollziehbar, wenn man zum Schluss kommt, dass man keine benötigt.
Google bietet seit längerem mit Android Wear ein eigenes Betriebssystem, es gibt auch schon zahlreiche Smartwatches von Drittherstellern. Als echten Erfolg kann man keine davon bezeichnen. Seit kurzem ist die Apple Watch zu haben und auch wenn die Kalifornier sicherlich jede Menge davon verkaufen werden: Eine echte Smartwatch-Revolution wird auch der Konzern aus Cupertino nicht auslösen.
Matías Duarte, Chefdesigner und Vice President bei Google, findet das auch nicht schlimm, wie er Bloomberg verriet: Es sei völlig im Ordnung, wenn man kein großes Interesse an oder Bedürfnis nach einer Smartwatch hat, so Duarte.
Diese Debatte werde es aber auch weiterhin geben, so Duarte. In der Zukunft wird sie aber ohnehin keine Rolle mehr spielen. Uns wird dann eine "Reihe an Geräten" umgeben, diese "Smart Devices" werden wir so behandeln wie wir heute mit Apps umgehen. Man werde also am Körper, zu Hause und im Auto zahlreiche vernetzte Geräte haben und diese werden miteinander ständig kommunizieren - ohne dass der Nutzer darüber nachdenkt, ähnlich wie man heutzutage eine App "einfach so" auf dem Smartphone installiert.
Matías Duarte, Chefdesigner und Vice President bei Google, findet das auch nicht schlimm, wie er Bloomberg verriet: Es sei völlig im Ordnung, wenn man kein großes Interesse an oder Bedürfnis nach einer Smartwatch hat, so Duarte.
Elektrischer Dosenöffner
Er vergleicht diese Geräteklasse mit einem elektrischen Dosenöffner: Es sei verständlich, wenn man zum Schluss kommt, dass man keinen braucht, da dieser zu groß ist und zu viele Kabel habe. Es ist aber dennoch "nice", einen zu haben. So ist es auch mit Smartwatches: Wer sich für Fitness oder Benachrichtigungen begeistern kann, der wird wohl gerne eine besitzen, für alle anderen hingegen ist es kein "Must-have".Diese Debatte werde es aber auch weiterhin geben, so Duarte. In der Zukunft wird sie aber ohnehin keine Rolle mehr spielen. Uns wird dann eine "Reihe an Geräten" umgeben, diese "Smart Devices" werden wir so behandeln wie wir heute mit Apps umgehen. Man werde also am Körper, zu Hause und im Auto zahlreiche vernetzte Geräte haben und diese werden miteinander ständig kommunizieren - ohne dass der Nutzer darüber nachdenkt, ähnlich wie man heutzutage eine App "einfach so" auf dem Smartphone installiert.
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