Mega65: Open Source Commodore-64-Nachfolger erscheint 2016
Bis Ende der 1980er Jahre war der Commodore 64 einer der beliebtesten Heimcomputer. Ein Nachfolger des auch Brotkasten genannten Kult-Computers war aber nie veröffentlicht worden. Jetzt wollen Entwickler mit Mega65 die Wiederauferstehung des 8-Bit-Computers feiern.
Mega65: der C64 Nachfolger
So wird es möglich sein, den Rechner zu Hause von Grund auf selbstständig zusammenzubauen. Alternativ können weniger begabte Hobbybastler auf einen Bausatz warten, der Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. Wie PC Welt berichtet, wird es zu guter Letzt ab März 2016 auch einen fertig zusammengesetzten C64-Nachfolger zu kaufen geben. Einen Preis wollten die Entwickler zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht nennen.
Für den Antrieb ist hier die 48MHz-Single-Core-CPU GS4510 mit 128 KB RAM und 32 KB Farb-RAM verantwortlich. Der verbaute VIC-IV-Video-Controller sorgt dafür, dass alle VIC-II-Video-Modi und VIC-III-Modi unterstützt werden. Die Nutzer sollen dabei zwischen drei verschiedenen Grafikmodi wählen: Neben 320×200 Bi-Colour und 160×200 4-Colour steht hier auch 1920×1200 256-Colour zur Verfügung.
Neben einem klassischen Floppylaufwerk soll Mega65 auch per Micro-SD-Karten-Slot mit Daten gefüttert werden können. Dazu ist der "Brotkasten"-Nachbau auch in Sachen Anschlüssen im 21. Jahrhundert angekommen: Am Gehäuse finden sich zwei Joystick-Anschlüsse, VGA- und Ethernet-Ports sowie ein USB-Anschluss. Neben Stereo-Tonausgabe wollen die Entwickler in Zukunft 3-D-Beschleunigungssensoren sowie Thermometer und Mikrofone integrieren.
Alle Informationen haben die Entwickler auf einer eigenen Mega65-Produkt-Homepage zusammengefasst. Neben dem Download aller Informationen zu Software und Hardware können Interessierte das Projekt hier auch mit Spenden unterstützen.
8-Bit so modern wie nie
Das "Museum of Electronic Games & Art" hat heute in einem Blogpost angekündigt, dass man unter der Überschrift Mega65 aktuell an einem Nachfolger für den Kult-Computer Commondore C64 arbeitet. Das Besondere: Das Projekt wird unter einer Open Source Lizenz entwickelt. Damit werden neben der Software auch die Pläne zur Hardware für alle Interessierten kostenlos und frei zur Verfügung stehen.
Mega65: der C64 Nachfolger
So wird es möglich sein, den Rechner zu Hause von Grund auf selbstständig zusammenzubauen. Alternativ können weniger begabte Hobbybastler auf einen Bausatz warten, der Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. Wie PC Welt berichtet, wird es zu guter Letzt ab März 2016 auch einen fertig zusammengesetzten C64-Nachfolger zu kaufen geben. Einen Preis wollten die Entwickler zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht nennen.
Viel schneller als früher
Laut den Angaben der Projektverantwortlichen rund um Paul Gardner-Stephen soll der Mega65 im Vergleich mit seinem Vorgänger rund 50 Mal schneller laufen. Das wohl wichtigste Feature ist aber die Abwärtskompatibilität, die es möglich machen soll, viele für den C64 entwickelten und veröffentlichten Spiele und Anwendungen auch auf dem Mega65 auszuführen.Für den Antrieb ist hier die 48MHz-Single-Core-CPU GS4510 mit 128 KB RAM und 32 KB Farb-RAM verantwortlich. Der verbaute VIC-IV-Video-Controller sorgt dafür, dass alle VIC-II-Video-Modi und VIC-III-Modi unterstützt werden. Die Nutzer sollen dabei zwischen drei verschiedenen Grafikmodi wählen: Neben 320×200 Bi-Colour und 160×200 4-Colour steht hier auch 1920×1200 256-Colour zur Verfügung.
Neben einem klassischen Floppylaufwerk soll Mega65 auch per Micro-SD-Karten-Slot mit Daten gefüttert werden können. Dazu ist der "Brotkasten"-Nachbau auch in Sachen Anschlüssen im 21. Jahrhundert angekommen: Am Gehäuse finden sich zwei Joystick-Anschlüsse, VGA- und Ethernet-Ports sowie ein USB-Anschluss. Neben Stereo-Tonausgabe wollen die Entwickler in Zukunft 3-D-Beschleunigungssensoren sowie Thermometer und Mikrofone integrieren.
Alle Informationen haben die Entwickler auf einer eigenen Mega65-Produkt-Homepage zusammengefasst. Neben dem Download aller Informationen zu Software und Hardware können Interessierte das Projekt hier auch mit Spenden unterstützen.
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