Works with Cardboard: Googles Billig-VR-Lösung wird 'standardisiert'
Der Suchmaschinenriese hat vor knapp einem Jahr auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O eine einfache und damit auch besonders günstige Alternative zu Oculus Rift und Co. vorgestellt: Google Cardboard. Hier kommt neben einigen wenigen benötigten Teilen (etwa zwei Linsen) vor allem ein vorgestanzter Bausatz aus Pappe zum Einsatz.
Cardboard fand schnell viele "Nachahmer", wobei man in diesem Fall nicht davon sprechen kann, da man das Projekt von Beginn an unter Open Source bereitgestellt hat. Dennoch drohte das Programm etwas außer Kontrolle zu geraten, da eine Art roter Faden bisher fehlte. Den reicht das kalifornische Unternehmen nun aber nach und hat in einem Blogbeitrag das "Works with Cardboard"-Programm vorgestellt.
Ein System, viele Umsetzungen
Vereinfacht erklärt garantiert "Works with Cardboard", dass Nutzer eine mehr oder weniger standardisierte Virtual Reality-Erfahrung mit den auf dem Google-Projekt basierenden Designs sowie Anwendungen erhalten.
Das 'Gütesiegel' für Google Cardboard
Hersteller können außerdem eine "Works with Cardboard"-Zertifizierung für eine dazugehörige Plakette beantragen, diese soll den Nutzern signalisieren, dass es mit dieser Hardware keine Probleme geben wird. Weitere Informationen können Hersteller und Entwickler auf der offiziellen Projektseite in Erfahrung bringen.
Das bedeutet zwar auch ein wenig Mehraufwand für die App-Entwickler, Google will das aber in Grenzen halten, da man verspricht, dass sich Devs einfach nur an die vorgegebenen Richtlinien des SDK halten sollen.
Siehe auch: Project Cardboard - Google bringt Low-Tech-Konkurrenten für Oculus
Ein System, viele Umsetzungen
Vereinfacht erklärt garantiert "Works with Cardboard", dass Nutzer eine mehr oder weniger standardisierte Virtual Reality-Erfahrung mit den auf dem Google-Projekt basierenden Designs sowie Anwendungen erhalten.
Optimierung per QR-Code
Das hängt beispielsweise mit den jeweiligen Linsen zusammen: Die Hersteller der Headsets können etwa die Brennweite oder auch die Input-Art automatisiert an Google übermitteln und bekommen dafür einen QR-Code, der diese technischen Daten enthält. Die Nutzer wiederum können diesen Code über ihr Smartphone bzw. die dazugehörige Google Cardboard-App scannen und die Anwendungen werden nach diesen Vorgaben entsprechend optimiert.
Das 'Gütesiegel' für Google Cardboard
Hersteller können außerdem eine "Works with Cardboard"-Zertifizierung für eine dazugehörige Plakette beantragen, diese soll den Nutzern signalisieren, dass es mit dieser Hardware keine Probleme geben wird. Weitere Informationen können Hersteller und Entwickler auf der offiziellen Projektseite in Erfahrung bringen.
Das bedeutet zwar auch ein wenig Mehraufwand für die App-Entwickler, Google will das aber in Grenzen halten, da man verspricht, dass sich Devs einfach nur an die vorgegebenen Richtlinien des SDK halten sollen.
Siehe auch: Project Cardboard - Google bringt Low-Tech-Konkurrenten für Oculus
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