Surface Pro 3: Microsoft veröffentlicht großes Firmware-Update
Für das Microsoft-Tablet Surface Pro 3 wurde ein großes Firmware-Update zur Verfügung gestellt, dieses ist vor allem für Nutzer im Geschäftsumfeld interessant. Und zwar können auf dem Gerät nun zahlreiche Funktionalitäten bzw. Einstellungen auf dem Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) vorgenommen werden.
Denn wie ZDNet unter Berufung auf einen Blogbeitrag von Microsoft berichtet, sind die neuen UEFI-Anpassungsmöglichkeiten (die beim Boot-Vorgang erfolgen) vor allem für spezielle Hardware-Komponenten von Relevanz.
Microsoft gibt ein Beispiel aus dem schulischen Bereich an, so wollen etwa "Bildungskunden" die Kamera abschalten können, damit sich Schüler und Studenten auf das Lernen konzentrieren und nicht durch Kamera-Funktionalitäten abgelenkt werden.
Folgende Komponenten lassen sich nach Microsoft-Angaben nun einzeln abschalten:
Zudem kann nun die "Boot from Network"-Funktionalität (PXE) deaktiviert werden. Beim Hochfahren kann dem System auch vorgegeben werden, dass automatisch von einer alternativen Quelle gebootet wird (USB-Stick oder PXE), damit ist das Drücken der Lautstärke-runter-Taste in solchen Szenarios nicht mehr erforderlich.
Geschäftskunden bzw. deren IT-Abteilungen bekommen außerdem ein Interface für den Remote-Zugriff auf die UEFI-Konfiguration, für kommerzielle Nutzer wird dieses demnächst per Download nachgereicht werden. Schließlich gibt es auch noch ein grundsätzliches UEFI-Update, dieses betrifft Verschlüsselung, Treiber und das Verhalten des "Esc"-Buttons.
Siehe auch: Surface 2-Nachfolger ist wohl in Vorbereitung, Vorstellung zur Build
Für Business-Kunden
Das Firmware-Update, das Microsoft nun für sein aktuellstes Tablet bereitgestellt hat, ist sicherlich ein großes bzw. relevantes Update. Für "normale" Anwender ist es allerdings nicht ganz so interessant wie für Administratoren in Unternehmen, die das Surface Pro 3 im Einsatz haben.Denn wie ZDNet unter Berufung auf einen Blogbeitrag von Microsoft berichtet, sind die neuen UEFI-Anpassungsmöglichkeiten (die beim Boot-Vorgang erfolgen) vor allem für spezielle Hardware-Komponenten von Relevanz.
Microsoft gibt ein Beispiel aus dem schulischen Bereich an, so wollen etwa "Bildungskunden" die Kamera abschalten können, damit sich Schüler und Studenten auf das Lernen konzentrieren und nicht durch Kamera-Funktionalitäten abgelenkt werden.
Folgende Komponenten lassen sich nach Microsoft-Angaben nun einzeln abschalten:
- Seitlicher USB-Port
- Docking-Ports
- Front-Kamera
- Rückseiten-Kamera
- On Board Audio
- MicroSD-Karte
- WLAN
- Bluetooth
Geschäftskunden bzw. deren IT-Abteilungen bekommen außerdem ein Interface für den Remote-Zugriff auf die UEFI-Konfiguration, für kommerzielle Nutzer wird dieses demnächst per Download nachgereicht werden. Schließlich gibt es auch noch ein grundsätzliches UEFI-Update, dieses betrifft Verschlüsselung, Treiber und das Verhalten des "Esc"-Buttons.
Siehe auch: Surface 2-Nachfolger ist wohl in Vorbereitung, Vorstellung zur Build
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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