Raus aus der Nische: 3D-Drucker zum Schnäppchenpreis bei Tchibo
3D-Drucker scheinen langsam aber sicher wirklich ihr Nischendasein hinter sich zu lassen. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass ein solches Gerät nun in der "Weihnachtswelt"-Aktion des Kaffee- und Online-Händlers Tchibo aufgetaucht ist - und das zu einem sehr guten Preis.
Offeriert wird hier das Produkt "Up! Mini" des Herstellers PP3DP. Dieser kann Objekte in einer Größe von maximal 12 x 12 x 12 Zentimetern ausdrucken. Jede Schicht des aufgetragenen Kunststoffes kann dabei im Minimum 0,2 Millimeter dick sein. Pro gedrucktem Kubikzentimeter benötigt das Gerät dabei je nach Komplexität rund 9 Minuten.
Der 3D-Drucker arbeitet dabei mit Standard-3D-Formaten und kann somit bereits eine Vielzahl von Objekten ausdrucken, die als fertige Dateien im Internet verfügbar sind. Der Hersteller liefert aber auch eine Software mit, die es ermöglicht, eigene Modelle zu entwerfen und anschließend Realität werden zu lassen.
Das Produkt kann somit beispielsweise verwendet werden, um für Heimwerkeleien Ersatzteile nachzudrucken. Aber auch im Hobbybereich lässt sich der Up! Mini durchaus sinnvoll einsetzen, um beispielsweise im Modellbau eigene Ideen umzusetzen.
Als Material können dabei ABS- und PLA-Kunststoffe verwendet werden. Eine Spule mit 700 Gramm Rohstoff kommt dabei bereits mit. Der Kilopreis für Nachschub liegt derzeit bei knapp 30 Euro. Zum Lieferumfang gehören neben einem USB-Kabel für die Verbindung mit dem Rechner auch verschiedene Werkzeuge für die Nachbearbeitung der ausgedruckten Objekte. Der Up! Mini arbeitet mit Windows ab der Version 7 und Mac OS ab 10.7 zusammen.
Tchibo bietet das Gerät ab heute für wenige Tage zum Preis von lediglich 499 Euro an. Damit können alle, die sich für 3D-Druck interessieren tatsächlich ein Schnäppchen machen. Bei anderen Händlern ist das Gerät derzeit noch 100 bis 150 Euro teurer.
Der 3D-Drucker arbeitet dabei mit Standard-3D-Formaten und kann somit bereits eine Vielzahl von Objekten ausdrucken, die als fertige Dateien im Internet verfügbar sind. Der Hersteller liefert aber auch eine Software mit, die es ermöglicht, eigene Modelle zu entwerfen und anschließend Realität werden zu lassen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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