Lizard Squad: DDoS-"Hacker" teils erwischt, Gruppe wurde aufgelöst
Die eigenen Angaben nach für zahlreiche DDoS-Angriffe auf diverse Spiele-Netzwerke verantwortliche Hacker-Gruppierung "Lizard Squad" wurde aufgelöst, nachdem die Behörden offenbar mindestens zwei ihrer Mitglieder verhaftet haben. Auf der Webseite des "Lizard Squad" wurden deshalb die Auflösung der Gruppe bekannt gegeben sowie die Motive für die Angriffe näher erläutert.
Schon damals vermuteten viele, dass es sich dabei um so etwas wie Trollen gehandelt habe, und sie dürften damit auch Recht behalten haben: Denn Lizard Squad gab per Twitter bekannt, dass zwei Mitglieder namens Komodo und Iguana bereits verhaftet worden sind, das für Twitter verantwortliche Mitglied meinte, dass er oder sie wohl als nächstes dran sein werde.
Auf der Webseite des Lizard Squad veröffentlichte man wenig später eine Erklärung, in der man erklärt, was man erreichen wollte. Doch höhere Motive, Weltverbesserungswünsche oder ähnliches hatte man nicht im Sinn, wie es heißt. Man wollte schlichtweg so viel Chaos wie nur möglich auslösen ohne erwischt zu werden.
Eine offizielle Bestätigung seitens der US-Behörden liegt noch nicht vor. Ermittlungen der Bundespolizei FBI gab es jedoch, da die Gruppierung auch mit einer Bombendrohung auf eine Passagiermaschine, an deren Bord der Chef von Sony Computer Entertainment America saß, in Verbindung gebracht wird.
Echte Hacker oder nur "Script-Kiddies"?
Vor gut einer Woche waren zahlreiche Spiele-Netzwerke, darunter das PlayStation Network, Twitch und Battle.net, nach DDoS-Angriffen eine Zeit lang nicht erreichbar. Eine bisher nicht in Erscheinung getretene Gruppe namens "Lizard Squad" bekannte sich zu diesen Angriffen, über das Twitter-Konto verbreiteten sie diverse und teils eher dubiose Gründe, behauptet wurde unter anderem, dass man der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) nahestehe.Schon damals vermuteten viele, dass es sich dabei um so etwas wie Trollen gehandelt habe, und sie dürften damit auch Recht behalten haben: Denn Lizard Squad gab per Twitter bekannt, dass zwei Mitglieder namens Komodo und Iguana bereits verhaftet worden sind, das für Twitter verantwortliche Mitglied meinte, dass er oder sie wohl als nächstes dran sein werde.
Auf der Webseite des Lizard Squad veröffentlichte man wenig später eine Erklärung, in der man erklärt, was man erreichen wollte. Doch höhere Motive, Weltverbesserungswünsche oder ähnliches hatte man nicht im Sinn, wie es heißt. Man wollte schlichtweg so viel Chaos wie nur möglich auslösen ohne erwischt zu werden.
"Nervenkitzel der Anarchie"
"Wir wollten sehen, ob wir es schaffen, nicht erwischt zu werden und dabei den reinen Nervenkitzel der Anarchie erleben können", so das Statement. Man schreibt, dass man u. a. als organisierte kriminelle Gang bezeichnet worden sei, aber in Wirklichkeit nicht mehr als eine Gruppe von Freunden "mit zu viel Freizeit" war.Eine offizielle Bestätigung seitens der US-Behörden liegt noch nicht vor. Ermittlungen der Bundespolizei FBI gab es jedoch, da die Gruppierung auch mit einer Bombendrohung auf eine Passagiermaschine, an deren Bord der Chef von Sony Computer Entertainment America saß, in Verbindung gebracht wird.
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