HTC Desire 510: Android-Smartphone mit 64-Bit-CPU & LTE für 200€
64-Bit-Prozessoren sind im Android-Bereich bisher kaum zu haben. Diese beschränkte Auswahl wird zur IFA durch echte Vielfalt ersetzt. HTC hat jetzt das neue Smartphone Desire 510 angekündigt, das LTE und einen 64-Bit-Prozessor mit einem kleinen Preis kombiniert.
Schon ab Mitte September werden deutsche Kunden für das neue HTC-Gerät vermutlich rund 200 Euro investieren können. Neben der neuen Prozessortechnik und dem flotten Netzanschluss bietet das Desire 510 dabei aber keine weiteren Überraschungen in Sachen Hardware und setzt auf bewährte und teilweise eher unterdurchschnittliche Komponenten, mit dennen der Preis klein gehalten werden soll.
Beim Prozessor setzt HTC mit dem Snapdragon 410 auf den aktuell langsamsten 64-Bit-Chip, den Qualcomm im Angebot hat. Vier Cortex-A53-Kerne arbeiten hier mit 1,2 GHz und werden von einer Adreno-306-GPU und 1GB RAM unterstützt. Da die Vorteile dieser neuen CPU-Architektur frühestens mit dem im Herbst erwarteten Android-L-Release zum Tragen kommen und das installierte Android 4.4.3 nur mit 32 Bit arbeitet, dürfte die Leistungsausbeute dieses Prozessors beim Verkaufstart ungefähr auf Augenhöhe mit dem 32-Bit-Vorgänger Snapdragon 400 liegen.
Über die Sinnhaftigkeit, jetzt einen solchen Prozessor in Smartphones zu verbauen, kann an dieser Stelle natürlich gestritten werden. Ob die neue CPU schon jetzt Vorteile bringt, müssen erste Tests zeigen.
Smartphone mit mehr Bits
Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass HTC mit dem Desire 820 das erste Smartphone mit 64-Bit-Octacore zur IFA 2014 mitbringen wird. Doch das ist offensichtlich nicht das einzige 64-Bit-Smartphone, was am Stand des taiwanischen Herstellers um neue Kunden werben wird. Wie das Unternehmen heute per Pressemittelung verkündete, darf auch das neue Modell HTC Desire 510 in Berlin seinen Premiere feiern. HTC will mit dem Gerät einen 64-Bit-Prozessor und LTE in einem Paket mit kleinem Preisschild zusammenbringen.Schon ab Mitte September werden deutsche Kunden für das neue HTC-Gerät vermutlich rund 200 Euro investieren können. Neben der neuen Prozessortechnik und dem flotten Netzanschluss bietet das Desire 510 dabei aber keine weiteren Überraschungen in Sachen Hardware und setzt auf bewährte und teilweise eher unterdurchschnittliche Komponenten, mit dennen der Preis klein gehalten werden soll.
Highend trifft Lowend
So konnte HTC bei der Produktion zweifelsohne beim Display den einen oder anderen Euro sparen. Mit 4,7 Zoll und einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln erreicht die Anzeige eine magere Pixeldichte von 208 ppi. Für den digitalen Alltag zwischen E-Mails und Surfen ist das durchaus angemessen -scharf sieht aber anders aus.Beim Prozessor setzt HTC mit dem Snapdragon 410 auf den aktuell langsamsten 64-Bit-Chip, den Qualcomm im Angebot hat. Vier Cortex-A53-Kerne arbeiten hier mit 1,2 GHz und werden von einer Adreno-306-GPU und 1GB RAM unterstützt. Da die Vorteile dieser neuen CPU-Architektur frühestens mit dem im Herbst erwarteten Android-L-Release zum Tragen kommen und das installierte Android 4.4.3 nur mit 32 Bit arbeitet, dürfte die Leistungsausbeute dieses Prozessors beim Verkaufstart ungefähr auf Augenhöhe mit dem 32-Bit-Vorgänger Snapdragon 400 liegen.
Über die Sinnhaftigkeit, jetzt einen solchen Prozessor in Smartphones zu verbauen, kann an dieser Stelle natürlich gestritten werden. Ob die neue CPU schon jetzt Vorteile bringt, müssen erste Tests zeigen.
Ausrüstung eher zurückhaltend
Im internen Speicher von 8 GB müssen Daten neben dem Android-OS und HTCs Benutzeroberfläche Sense 6 Platz finden. Eine Erweiterung ist aber per SD-Karte möglich auf der beispielsweise Fotos abgelegt werden können, die mit der 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des Desire 510 eingefangen werden. An der Front ist ein 0,3-MP-Sensor verbaut. Neben dem LTE-Modul finden in dem 10 Millimeter dicken und 158 Gramm schweren Gerät unter anderem HSPA+, WLAN und Bluetooth 4.0 ihren Platz.Im WinFuture-Preisvergleich:
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