Applied Materials macht starke Feststoff-Akkus viel billiger
Die bisher recht teuren Feststoff-Akkus könnten demnächst deutlich preiswerter werden und dann Einzug in zahlreiche Anwendungsbereiche finden. Möglich werden soll dies durch ein neues Produktions-Verfahren, das von Applied Materials entwickelt wurde.
Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen der größten Anbieter von Fertigungsmaschinen für die Halbleiter- und IT-Industrie. Als solcher hat man sich nun einem Problem angenommen, das bisher nicht gelöst war. Feststoff-Akkus sind bereits längere Zeit bekannt und konnten sich trotz ihrer deutlich besseren Eigenschaften nur in Nischenbereichen gegen die klassischen Stromspeicher durchsetzen. Denn in Größenordnungen, bei denen sie lediglich mobile Sensoren über längere Zeit mit Strom zu versorgen hatten, waren sie finanzierbar, für viele andere Bereiche aber zu teuer.
Dabei ist es nicht nur die deutlich höhere Speicherkapazität, die aktuell etwa beim Doppelten dessen liegt, was Akkus mit flüssigen Elektrolyten leisten können. Da die in ihnen eingesetzten Materialien weder leicht entzündlich sind noch aggressiv auf andere Stoffe einwirken, ist auch die Sicherheit deutlich höher, berichtet das MIT-Magazin Technology Review.
Was die Produktion größerer Akkus dieser Art bisher sehr teuer machte, ist die Tatsache, dass die jeweiligen Materialien über größere Flächen sehr genau aufeinander abgestimmt werden müssen. Hier hat man bei Applied Materials nun aber die Erfahrung mit Instrumenten für die Halbleiter-Produktion in den Ring geworfen, bei denen mindestens ähnliche Anforderungen bestehen.
In Kürze sollen die Prototypen der neuen Produktionsanlagen ihre Arbeit zu Demonstrationszwecken aufnehmen. Bald darauf will Applied Materials aber auch selbst entsprechende Akkus für den Markt herstellen. Interessierte Kunden gibt es bereits, diese wurden aber noch nicht namentlich benannt. Als ersten Anwendungsbereich will man allerdings die so genannten Wearable Devices ins Auge fassen. Denn bei Smartwatches und vergleichbaren Systemen ist es besonders wichtig, dass eine lange Akkulaufzeit bei möglichst geringer Baugröße erreicht wird. Aber auch andere mobile Geräte sollen zukünftig mit solchen Akkus ausgestattet werden. Weiterhin hat man Elektro-Autos im Sinn, deren Reichweite und Komplexität sich so deutlich steigern ließe.
Dabei ist es nicht nur die deutlich höhere Speicherkapazität, die aktuell etwa beim Doppelten dessen liegt, was Akkus mit flüssigen Elektrolyten leisten können. Da die in ihnen eingesetzten Materialien weder leicht entzündlich sind noch aggressiv auf andere Stoffe einwirken, ist auch die Sicherheit deutlich höher, berichtet das MIT-Magazin Technology Review.
Was die Produktion größerer Akkus dieser Art bisher sehr teuer machte, ist die Tatsache, dass die jeweiligen Materialien über größere Flächen sehr genau aufeinander abgestimmt werden müssen. Hier hat man bei Applied Materials nun aber die Erfahrung mit Instrumenten für die Halbleiter-Produktion in den Ring geworfen, bei denen mindestens ähnliche Anforderungen bestehen.
In Kürze sollen die Prototypen der neuen Produktionsanlagen ihre Arbeit zu Demonstrationszwecken aufnehmen. Bald darauf will Applied Materials aber auch selbst entsprechende Akkus für den Markt herstellen. Interessierte Kunden gibt es bereits, diese wurden aber noch nicht namentlich benannt. Als ersten Anwendungsbereich will man allerdings die so genannten Wearable Devices ins Auge fassen. Denn bei Smartwatches und vergleichbaren Systemen ist es besonders wichtig, dass eine lange Akkulaufzeit bei möglichst geringer Baugröße erreicht wird. Aber auch andere mobile Geräte sollen zukünftig mit solchen Akkus ausgestattet werden. Weiterhin hat man Elektro-Autos im Sinn, deren Reichweite und Komplexität sich so deutlich steigern ließe.
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