Amazon startet neuen Musik-Streaming-Dienst für Prime-Kunden
Das Streaming-Angebot des Versandhausriesen Amazon ist nun um eine Funktion bzw. ein Medium reicher: Ab sofort können US-amerikanische Prime-Abonnenten auf rund eine Million Songs zugreifen, Mehrkosten entstehen dadurch für sie nicht. Ob und wann Amazon Prime Music auch zu uns kommt, ist nicht bekannt.
Vor knapp zwei Wochen tauchten Informationen auf, dass ein Musik-Streaming aus dem Hause Amazon in Vorbereitung sei. Jetzt war es schneller soweit als vermutet, Amazon hat das Angebot für seine US-Kunden freigegeben, wie untere anderem The Verge berichtet.
Der neue Streaming-Dienst fügt sich nahtlos in das Prime-Angebot bzw. dessen Optik ein, die Navigation entspricht jener von Prime Instant Video. Kostenlose Angebote sind dabei mit einem "Prime"-Button markiert. Allzu groß ist die Auswahl bei Amazon nicht, da gerade einmal eine Million Songs angeboten werden, es fehlt beispielsweise das gesamte Angebot des weltgrößten Musikverlages Universal Music Group (hier sollen aber noch Verhandlungen im Gange sein). Bei anderen Major-Labels gibt es zudem eine Sperrfrist von sechs Monaten für Neuveröffentlichungen.
Das Prime-Music-Angebot ist an sich werbefrei. Allerdings versorgt der Versandhausriese seine Kunden mit den typischen und mit Hilfe des bisherigen Nutzerverhaltens ermittelten Vorschlägen, serviert werden hier nicht nur kostenlose Streams, sondern auch Links zu Bezahlmusik. Der Hintergrund ist klar: Amazon will auch auf diese Weise Musik verkaufen.
Amazon Music
Das hat zunächst eine Vereinheitlichung der Marken im Zusammenhang mit Musik zur Folge: Ab sofort laufen alle Audio-Angebote (Amazon MP3 Store und der Cloud Player) unter dem Dach von "Amazon Music", an den eigentlichen Services ändert sich jedoch nichts.Der neue Streaming-Dienst fügt sich nahtlos in das Prime-Angebot bzw. dessen Optik ein, die Navigation entspricht jener von Prime Instant Video. Kostenlose Angebote sind dabei mit einem "Prime"-Button markiert. Allzu groß ist die Auswahl bei Amazon nicht, da gerade einmal eine Million Songs angeboten werden, es fehlt beispielsweise das gesamte Angebot des weltgrößten Musikverlages Universal Music Group (hier sollen aber noch Verhandlungen im Gange sein). Bei anderen Major-Labels gibt es zudem eine Sperrfrist von sechs Monaten für Neuveröffentlichungen.
Mischung aus kostenlosen Streams und Bezahlmusik
Im Amazon-"Ökosystem" soll das bisher mäßige Angebot aber nicht weiter auffallen, auch das ist ein Ziel des neuen Daches Amazon Music: Die Angebote sollen sich ergänzen und dem Nutzer eine Mischung aus den eigenen Uploads sowie gekaufter Musik und dem kostenlosen Streaming bieten.Das Prime-Music-Angebot ist an sich werbefrei. Allerdings versorgt der Versandhausriese seine Kunden mit den typischen und mit Hilfe des bisherigen Nutzerverhaltens ermittelten Vorschlägen, serviert werden hier nicht nur kostenlose Streams, sondern auch Links zu Bezahlmusik. Der Hintergrund ist klar: Amazon will auch auf diese Weise Musik verkaufen.
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