DDoS-Angriffe mit Erpressung auf Feedly und Evernote
Gleich zwei beliebte Webdienste müssen sich derzeit mit einer DDoS-Attacke herumschlagen. Bei beiden Services heißt es zudem, dass die Angreifer versuchen Geld zu erpressen, um die Dienste wieder "freizugeben".
Interessant ist, dass Feedly schnell mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit herangetreten ist. "Die Angreifer versuchen Geld aus uns herauszupressen," schrieb Feedly im Firmenblog. Dazu bestätigten sie, dass auch weitere Firmen betroffen sind. Denn man "habe sich mit anderen Opfern und den staatlichen Ermittlungsbehörden zusammengetan" heißt es.
Einer dieser Betroffenen ist Evernote. Der Webdienst, bei dem man Notizen, Fotos und Dateien ähnlich wie bei Microsoft Onenote in der Cloud verwalten kann, ist seit gestern von den Angriffen betroffen.
Bei beiden Diensten soll es aber keinerlei Hinweise auf einen Hack geben. Es gibt für die Nutzer derzeit nur Verbindungsprobleme mit den Feedly- und Evernote-Servern, sodass die Dienste im schlechtesten Fall nicht wie gewohnt verwendet werden können. Kundendaten, egal ob die hinterlegten Feeds, Notizen oder persönliche Account- und Zahldaten sind aber nicht Ziel des Angriffs.
Erpressungsversuche
Wie Mashable schreibt, haben beide Unternehmen ein Problem mit Erpressern - ob es sich um ein und denselben Angreifer handelt, ist aber nicht klar. Zunächst war durch den RSS-Feedreader-Service Feedly bekannt gemacht worden, dass der Dienst von Unbekannten erpresst wird. Feedly ging demnach nicht auf die Drohungen des Angreifers ein und sah sich kurze Zeit später einem massiven DDoS-Angriff ausgesetzt. Zeitweise ging bei dem Dienst gar nichts mehr, mittlerweile haben die Entwickler die Situation aber weitestgehend wieder unter Kontrolle. Derzeit sind zwar noch immer Ausfälle möglich, die liegen aber nun zum Teil daran, dass sie aufgrund der Meldung zu dem Angriff erhöhte reguläre Seitenaufrufe haben.Interessant ist, dass Feedly schnell mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit herangetreten ist. "Die Angreifer versuchen Geld aus uns herauszupressen," schrieb Feedly im Firmenblog. Dazu bestätigten sie, dass auch weitere Firmen betroffen sind. Denn man "habe sich mit anderen Opfern und den staatlichen Ermittlungsbehörden zusammengetan" heißt es.
Einer dieser Betroffenen ist Evernote. Der Webdienst, bei dem man Notizen, Fotos und Dateien ähnlich wie bei Microsoft Onenote in der Cloud verwalten kann, ist seit gestern von den Angriffen betroffen.
Bei beiden Diensten soll es aber keinerlei Hinweise auf einen Hack geben. Es gibt für die Nutzer derzeit nur Verbindungsprobleme mit den Feedly- und Evernote-Servern, sodass die Dienste im schlechtesten Fall nicht wie gewohnt verwendet werden können. Kundendaten, egal ob die hinterlegten Feeds, Notizen oder persönliche Account- und Zahldaten sind aber nicht Ziel des Angriffs.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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