Lenovo: Erstes Windows Phone noch vor Ende 2014
Der chinesische Computerkonzern Lenovo will noch in diesem Jahr sein erstes Smartphone mit Windows Phone auf den Markt bringen. Zwar steht das Unternehmen schon lange auf der Liste der Hardware-Partner von Microsoft, doch noch gibt es kein Windows Phone von Lenovo.
Bei einer Veranstaltung zur Feier des Beginns des Geschäftsjahres 2014 erklärte Liu Jun, der Lenovos Sparte für mobile Geräte leitet, dass man statt wie bisher nur auf Android als Betriebssystem für seine Smartphones zu setzen, künftig zwei Betriebssysteme nutzen will, wie es bei den auch mit Windows erhältlichen Tablets schon jetzt der Fall ist.
Infografik: Lenovo Strategie für 2014 (chinesisch)
Nach Angaben des chinesischen Portals Laoyaoba kündigte Liu den Launch des ersten Windows Phones von Lenovo für die zweite Hälfte des Jahres an. Wahrscheinlich wird das Gerät zunächst nicht in Deutschland auf den Markt kommen, denn bisher ist Lenovo trotz anderslautender Ankündigungen nur in Asien und diversen osteuropäischen Ländern mit seinen Smartphones aktiv.
Lenovo hatte die Einführung eines Smartphones mit Windows Phone schon mehrfach in Aussicht gestellt. Bereits Ende 2011 hatte man ein solches Gerät erstmals angekündigt, worauf dann Mitte 2013 erneut Gerüchte über ein Windows Phone folgten. Während des Mobile World Congress 2014 nannte Microsoft dann Lenovo neben LG und einer Reihe kleinerer Anbieter als neuen Hardware-Partner für sein mobiles Betriebssystem.
Auch in Westeuropa setzt Lenovo Liu zufolge auf die Strahlkraft der Marke Motorola, um seinen Einstieg in den hiesigen Smartphone-Markt voranzutreiben. Als ein erstes Ergebnis dieser Strategie will man im dritten Quartal bereits ein neues High-End-Smartphone mit Android präsentieren, das unter Motorolas Marke vertrieben wird, erklärte er weiter.
An der bei Motorola praktizierten Strategie, die Geräte der Marke mit einem weitestgehend unveränderten Android in den jeweils aktuellsten Versionen anzubieten, will Lenovo unterdessen nicht rütteln. Nach der Übernahme durch Google hatte Motorola Mobility mit dem Moto X und dem Moto G zwei höchst attraktive und mit der neuesten Android-Version in Reinform ausgerüstete Smartphone-Modelle eingeführt, die dem Unternehmen in diesem Jahr bisher 6,5 Millionen verkaufte Einheiten und somit gute Zahlen bescherten.
Nach Angaben des chinesischen Portals Laoyaoba kündigte Liu den Launch des ersten Windows Phones von Lenovo für die zweite Hälfte des Jahres an. Wahrscheinlich wird das Gerät zunächst nicht in Deutschland auf den Markt kommen, denn bisher ist Lenovo trotz anderslautender Ankündigungen nur in Asien und diversen osteuropäischen Ländern mit seinen Smartphones aktiv.
Lenovo hatte die Einführung eines Smartphones mit Windows Phone schon mehrfach in Aussicht gestellt. Bereits Ende 2011 hatte man ein solches Gerät erstmals angekündigt, worauf dann Mitte 2013 erneut Gerüchte über ein Windows Phone folgten. Während des Mobile World Congress 2014 nannte Microsoft dann Lenovo neben LG und einer Reihe kleinerer Anbieter als neuen Hardware-Partner für sein mobiles Betriebssystem.
Motorola weiter mit purem Android
Liu Jun äußerte sich auch zur weiteren Strategie seines Unternehmens. So soll der von Google übernommene Smartphone-Hersteller Motorola Mobility sozusagen als Speerspitze für Lenovos Einstieg in Nord- und Südamerika dienen. Der Abschluss der Übernahme soll innerhalb der nächsten drei Monate, konkret bis Juli oder August, erreicht werden. In China soll Motorola künftig auch als High-End-Marke von Lenovo auftreten.Auch in Westeuropa setzt Lenovo Liu zufolge auf die Strahlkraft der Marke Motorola, um seinen Einstieg in den hiesigen Smartphone-Markt voranzutreiben. Als ein erstes Ergebnis dieser Strategie will man im dritten Quartal bereits ein neues High-End-Smartphone mit Android präsentieren, das unter Motorolas Marke vertrieben wird, erklärte er weiter.
An der bei Motorola praktizierten Strategie, die Geräte der Marke mit einem weitestgehend unveränderten Android in den jeweils aktuellsten Versionen anzubieten, will Lenovo unterdessen nicht rütteln. Nach der Übernahme durch Google hatte Motorola Mobility mit dem Moto X und dem Moto G zwei höchst attraktive und mit der neuesten Android-Version in Reinform ausgerüstete Smartphone-Modelle eingeführt, die dem Unternehmen in diesem Jahr bisher 6,5 Millionen verkaufte Einheiten und somit gute Zahlen bescherten.
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