Rubiks Cube: ARM will neuen Weltrekord schaffen
Der Chiphersteller ARM will die Fähigkeiten seiner Prozessor-Technologie demonstrieren, indem man einen neuen Weltrekord im Lösen eines Rubiks Cube - oder auch Zauberwürfel - aufstellt.
Dafür wurde ein neuer Roboter aus Lego-Komponenten gebaut, dessen zentrale Schaltstelle ein Galaxy S4-Smartphone von Samsung ist. Der "CubeStormer 3" durchläuft nach Angaben des Unternehmens gerade die letzten Tests. Auf der Big Bang Fair, die am Wochenende im britischen Birmingham stattfindet, soll dann der Weltrekordversuch starten, der das System in das Guinness-Buch der Rekorde bringen soll.
Den aktuellen Rekord hält allerdings das gleiche Entwickler-Team. Diese hatten die bisherige Bestzeit vor zwei Jahren mit dem Vorgänger-Roboter "CubeStormer II" aufgestellt. 5,27 Sekunden dauerte es damals, bis alle farbigen Flächen aus einer zufälligen Anordnung heraus richtig sortiert waren.
"Wir sind zuversichtlich, dass der Roboter den Rekord brechen wird", heißt es in einer Ankündigung ARMs. Denn dieser könne die notwendigen Berechnungen inzwischen dreimal schneller durchführen. Der Vorgänger setzte noch auf ein ARM Cortex-A9-Design mit zwei Kernen, die in einem Exynos 4-Chip von Samsung umgesetzt waren. Jetzt steht hingegen ein Exynos 5-Prozessor mit acht Kernen bereit.
Das Smartphone muss allerdings nicht nur einfach berechnen, welche Züge notwendig sind, um alle einzelnen Farbflächen mit möglichst wenigen Zügen an die richtige Stelle zu bringen. Erst einmal muss der Würfel mit der integrierten Kamera fotografiert und die Ausgangslage analysiert werden. Nach der Zug-Berechnung steuert die Smartphone-Software außerdem die Roboter-Arme an, um die Züge auch in der Praxis umzusetzen.
Insofern ist nicht nur reine Rechenkraft gefragt, um das Problem zu lösen. In dem System steckt auch eine Menge Ingenieurs-Leistung, um sicherzustellen, dass die mechanischen Komponenten ideal aufeinander abgestimmt sind. Denn diese müssen letztlich sehr schnell arbeiten, ohne sich gegenseitig zu blockieren, wenn der neue Rekord geschafft werden soll.
Den aktuellen Rekord hält allerdings das gleiche Entwickler-Team. Diese hatten die bisherige Bestzeit vor zwei Jahren mit dem Vorgänger-Roboter "CubeStormer II" aufgestellt. 5,27 Sekunden dauerte es damals, bis alle farbigen Flächen aus einer zufälligen Anordnung heraus richtig sortiert waren.
"Wir sind zuversichtlich, dass der Roboter den Rekord brechen wird", heißt es in einer Ankündigung ARMs. Denn dieser könne die notwendigen Berechnungen inzwischen dreimal schneller durchführen. Der Vorgänger setzte noch auf ein ARM Cortex-A9-Design mit zwei Kernen, die in einem Exynos 4-Chip von Samsung umgesetzt waren. Jetzt steht hingegen ein Exynos 5-Prozessor mit acht Kernen bereit.
Das Smartphone muss allerdings nicht nur einfach berechnen, welche Züge notwendig sind, um alle einzelnen Farbflächen mit möglichst wenigen Zügen an die richtige Stelle zu bringen. Erst einmal muss der Würfel mit der integrierten Kamera fotografiert und die Ausgangslage analysiert werden. Nach der Zug-Berechnung steuert die Smartphone-Software außerdem die Roboter-Arme an, um die Züge auch in der Praxis umzusetzen.
Insofern ist nicht nur reine Rechenkraft gefragt, um das Problem zu lösen. In dem System steckt auch eine Menge Ingenieurs-Leistung, um sicherzustellen, dass die mechanischen Komponenten ideal aufeinander abgestimmt sind. Denn diese müssen letztlich sehr schnell arbeiten, ohne sich gegenseitig zu blockieren, wenn der neue Rekord geschafft werden soll.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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