Facebook-Sitz nach Drohung von Polizei durchsucht
Die Polizei von Menlo Park im US-Bundesstaat Kalifornien hat gestern Abend den dort ansässigen Firmensitz von Facebook komplett abgeriegelt, nachdem eine Drohung gegen das Unternehmen eingegangen war.
Eine echte Gefahr für die Mitarbeiter bestand aber wohl zu keinem Zeitpunkt. "Es handelte sich um eine nicht gerade glaubhafte und unbegründete Drohung", erklärte Dave Bertini, Sprecher des Menlo Park Police Department, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Trotzdem rückten die Beamten vorsichtshalber aus, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Das Facebook-Management selbst soll die Weisung an die Beschäftigten ausgegeben haben, vorerst gemeinsam auf dem Gelände zu bleiben. Parallel durchsuchten Polizisten die Gebäude, um sicherzustellen, dass tatsächlich keine Gefahr an irgendeiner Stelle lauerte. Erst gegen 20:30 Uhr Ortszeit wurde die Abriegelung des Facebook-Campus' von den Beamten aufgehoben und die Mitarbeiter konnten nach Hause gehen.
Worum es bei der Sache genau ging, wollte die Polizei nicht mitteilen. Bertini zeigt sich anschließend nicht einmal sicher, dass die Drohungen, von denen die Polizei Kenntnis erhalten hatte, sich wirklich direkt gegen den Facebook-Sitz in Menlo Park gerichtet hatten. Auch seitens des Unternehmens wurde zu den Vorgängen keine Stellung genommen.
Die Aktion passt allerdings in das Bild, das Facebook und die Stadt in den letzten Wochen von ihrem Verhältnis zeichneten. Denn offenbar befürchtet man bei dem Social Network früher oder später zur Zielscheibe zu werden. Und die Kommunalverwaltung hat großes Interesse daran, dass der potente Arbeitgeber sich möglichst wohl in der Stadt fühlt.
So kam es erstmals in der Geschichte Menlo Parks zu einem Beschluss des Stadtrates, nach dem es Facebook als privatem Unternehmen gestattet wurde, eine jährliche Spende von 200.000 Dollar an die örtliche Polizei zu überweisen. Im Gegenzug stellt die Behörde einen Beamten in Vollzeit ab, der sich stets in unmittelbarer Nähe zu dem Campus des Konzerns aufhält.
Das Facebook-Management selbst soll die Weisung an die Beschäftigten ausgegeben haben, vorerst gemeinsam auf dem Gelände zu bleiben. Parallel durchsuchten Polizisten die Gebäude, um sicherzustellen, dass tatsächlich keine Gefahr an irgendeiner Stelle lauerte. Erst gegen 20:30 Uhr Ortszeit wurde die Abriegelung des Facebook-Campus' von den Beamten aufgehoben und die Mitarbeiter konnten nach Hause gehen.
Worum es bei der Sache genau ging, wollte die Polizei nicht mitteilen. Bertini zeigt sich anschließend nicht einmal sicher, dass die Drohungen, von denen die Polizei Kenntnis erhalten hatte, sich wirklich direkt gegen den Facebook-Sitz in Menlo Park gerichtet hatten. Auch seitens des Unternehmens wurde zu den Vorgängen keine Stellung genommen.
Die Aktion passt allerdings in das Bild, das Facebook und die Stadt in den letzten Wochen von ihrem Verhältnis zeichneten. Denn offenbar befürchtet man bei dem Social Network früher oder später zur Zielscheibe zu werden. Und die Kommunalverwaltung hat großes Interesse daran, dass der potente Arbeitgeber sich möglichst wohl in der Stadt fühlt.
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