Microsoft, Google & Co:
Details zu Schnüffelanfragen
Die Größen des IT-Geschäfts haben nun nach Monaten nach Bekanntwerden der NSA-Affäre die Zahlen zu den Regierungsanfragen veröffentlicht. Allerdings handelt es sich um nicht besonders genaue Angaben, da in 1000er-Kategorien gezählt wird.
Vor einer Woche haben die von der NSA-Schnüffelei betroffenen US-Unternehmen mit dem Justizministerium eine Vereinbarung getroffen, die es ihnen erlaubt, die Anzahl der Gesuche der Regierung nach Zugriff auf Daten offenzulegen. Das hatten Google, Apple, Facebook, Yahoo, Microsoft und LinkedIn schon vor Monaten gefordert, um einen gewissen Grad an Transparenz zu ermöglichen (via The Verge).
Nun haben die IT-Unternehmen (Einzel-Links siehe oben) auf ihren Webseiten die Berichte veröffentlicht. Diese scheinen in zwei Kategorien auf: National Security Letters (NSL; Anordnungen in nationalen Angelegenheiten) sowie Anfragen gemäß Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA; vor allem Auslandsaufklärung).
Wie erwähnt handelt es sich allerdings nicht um exakte Angaben, sondern um 1000er-Schritte. Das ist vorgesehen, wenn sich die Firmen entscheiden, NSL- und FISA-Anfragen einzeln aufzuschlüsseln. Wirft man beides in einen Topf, dann sind 250er-Angaben möglich - letztere Möglichkeit haben Apple und LinkedIn gewählt und die Zahlen vergangene Woche herausgegeben.
Nun war der Rest an der Reihe und Google, Microsoft, Yahoo und Facebook haben die 1000er-Variante gewählt (in mehreren Kategorien), was aber vor allem daran liegt, dass sie weitaus höheren Traffic haben als Apple und LinkedIn. Für den Zeitraum zwischen Januar und Juni 2013 haben alle Konzerne jedenfalls nicht mehr als 999 NSL-Anfragen erhalten.
Aussagekräftiger ist jedoch die Angabe der mit den (FISA-)Anfragen abgedeckten Konten: Auch hier gab es im ersten Halbjahr des Vorjahres nicht mehr als 999 Gesuche, diese deckten aber unterschiedlich viele Datensätze bzw. Metadaten ab. Microsoft hat zwischen 15.000 und 15.999 Accounts freigeben müssen, bei Yahoo waren es etwa doppelt so viele. Google nennt eine Zahl zwischen 9000 und 9999, Facebook berichtet von 5000 bis 5999 Accounts.
Nun haben die IT-Unternehmen (Einzel-Links siehe oben) auf ihren Webseiten die Berichte veröffentlicht. Diese scheinen in zwei Kategorien auf: National Security Letters (NSL; Anordnungen in nationalen Angelegenheiten) sowie Anfragen gemäß Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA; vor allem Auslandsaufklärung).
Wie erwähnt handelt es sich allerdings nicht um exakte Angaben, sondern um 1000er-Schritte. Das ist vorgesehen, wenn sich die Firmen entscheiden, NSL- und FISA-Anfragen einzeln aufzuschlüsseln. Wirft man beides in einen Topf, dann sind 250er-Angaben möglich - letztere Möglichkeit haben Apple und LinkedIn gewählt und die Zahlen vergangene Woche herausgegeben.
Nun war der Rest an der Reihe und Google, Microsoft, Yahoo und Facebook haben die 1000er-Variante gewählt (in mehreren Kategorien), was aber vor allem daran liegt, dass sie weitaus höheren Traffic haben als Apple und LinkedIn. Für den Zeitraum zwischen Januar und Juni 2013 haben alle Konzerne jedenfalls nicht mehr als 999 NSL-Anfragen erhalten.
Aussagekräftiger ist jedoch die Angabe der mit den (FISA-)Anfragen abgedeckten Konten: Auch hier gab es im ersten Halbjahr des Vorjahres nicht mehr als 999 Gesuche, diese deckten aber unterschiedlich viele Datensätze bzw. Metadaten ab. Microsoft hat zwischen 15.000 und 15.999 Accounts freigeben müssen, bei Yahoo waren es etwa doppelt so viele. Google nennt eine Zahl zwischen 9000 und 9999, Facebook berichtet von 5000 bis 5999 Accounts.
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