Running Gag in UK: Regierung kickt Microsoft Office
Open Office oder Google Docs: Laut The Guardian plant die Regierung in den United Kingdom (wieder einmal) den großen Wechsel weg von Microsoft Office hin zu einer Alternative im Open Document Format.
Francis Maude, Minister für Kabinettsangelegenheiten und Generalzahlmeister der britischen Regierung, hat den Wechsel jetzt offiziell angekündigt. Demnach laufen derzeit Untersuchungen, wie die Regierung die immensen Kosten für Büroanwendungen reduzieren kann. Ziel sei es außerdem, das Oligopol in der IT-Branche zu brechen und offene Formate zu standardisieren, um die Kosten zu senken.
Solche Überlegungen sind nicht neu. Neu sind nur die Informationen, die The Guardian nun über die Nachrichtenagentur The Press Association erhalten hat. Es geht wieder einmal vorrangig um Geldeinsparungen in Millionenhöhe.
Demnach hat die Regierung allein seit 2010 Ausgaben in Höhe von über 200 Millionen Britische Pfund im öffentlichen Sektor für Microsoft Office verbucht.
Wer jetzt ein Déjà-vu haben sollte: Vor etwas über zehn Jahren war unter der Regierung um Ex-Premierminister Tony Blair ähnliches geplant. Zur Umsetzung kam es aber nicht. 2002 war man zu dem ersten Ergebnis gekommen, Open Source sei als Alternative noch zu unsicher, zu anfällig und die Kosten für die Umstellung unverhältnismäßig hoch. 2009 kam dann der erneute Vorstoß unter Premier Gordon Brown, doch der Regierungswechsel in dem folgenden Jahr war wieder einmal eine Bremse beim Umstieg. 2012 hatte man sich dann wieder gegen den Umstieg ausgesprochen. Das Ziel weg von Microsoft Office war immer klar definiert, nur das Wie und Wohin nicht.
Das ewige Hin und Her könnte anhalten. Nach den neuen Gerüchten sind die meisten Bedenken nun allerdings tatsächlich bereits ausgeräumt. Es geht jetzt um die Schaffung beiterer Akzeptanz inklusive der Standardisierung der Formate. Die Zukunft liegt beim ODF - Open Document Format, so Maude.
Mehr zum Thema: Office
Solche Überlegungen sind nicht neu. Neu sind nur die Informationen, die The Guardian nun über die Nachrichtenagentur The Press Association erhalten hat. Es geht wieder einmal vorrangig um Geldeinsparungen in Millionenhöhe.
Demnach hat die Regierung allein seit 2010 Ausgaben in Höhe von über 200 Millionen Britische Pfund im öffentlichen Sektor für Microsoft Office verbucht.
Wer jetzt ein Déjà-vu haben sollte: Vor etwas über zehn Jahren war unter der Regierung um Ex-Premierminister Tony Blair ähnliches geplant. Zur Umsetzung kam es aber nicht. 2002 war man zu dem ersten Ergebnis gekommen, Open Source sei als Alternative noch zu unsicher, zu anfällig und die Kosten für die Umstellung unverhältnismäßig hoch. 2009 kam dann der erneute Vorstoß unter Premier Gordon Brown, doch der Regierungswechsel in dem folgenden Jahr war wieder einmal eine Bremse beim Umstieg. 2012 hatte man sich dann wieder gegen den Umstieg ausgesprochen. Das Ziel weg von Microsoft Office war immer klar definiert, nur das Wie und Wohin nicht.
Das ewige Hin und Her könnte anhalten. Nach den neuen Gerüchten sind die meisten Bedenken nun allerdings tatsächlich bereits ausgeräumt. Es geht jetzt um die Schaffung beiterer Akzeptanz inklusive der Standardisierung der Formate. Die Zukunft liegt beim ODF - Open Document Format, so Maude.
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