Amazon testet Kindle-Selbstbedienungsautomat
Nach der Idee, Pakete künftig per Drohne ausliefern zu wollen, hat Amazon bei der CES 2014 eine weitere Neuerung vorgeführt: Der Konzern testet den Verkauf der Kindle-eBook-Reader über Selbstbedienungsautomaten.
Von anderen Elektronikmärkten kennt man ähnliche Ansätze bereits. In Deutschland hatte beispielsweise Mediamarkt einen Versuch mit Verkaufsautomaten gestartet, mit denen mp3-Player, Kameras oder Zubehör wie Kopfhörer und Batterien angeboten wurden. Die Idee ist also nicht neu und revolutionär, aber für Amazon ein Versuch, neue Kundenkreise zu erschließen.
Foto: BGR
Amazon möchte nun wissen, ob sich Kunden "on the Go", also einfach mal so im Vorbeigehen, für den Kauf eines eBook-Readers entscheiden würden. Amazon Kiosk heißen die Automaten, die im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) 2014 erstmals ausprobiert werden konnten. Zoom Systems hat als bekannter Automatenaufsteller das System entwickelt. Am Flughafen von Las Vegas steht nun so ein Kindle-Automat zur Verfügung.
Das System heißt Kindle Kiosk und wird jetzt in freier Wildbahn erprobt. Foto: GeekWire
Der Platz ist am Flughafen sicher gut gewählt. Wer in Urlaubslaune ist und keinen e-Reader besitzt, wird sich vielleicht eher für den Impulskauf per Selbstbedienungsautomat entscheiden.
Amazon hat zwar schon einige Kooperationen geschlossen, durch die Kunden nicht nur bei Amazon online sondern beispielsweise in Supermarktketten und Elektronikfachmärkten den Kindle kaufen können. Selbst würde Amazon mit den Selbstbedienungsautomaten erstmals mit einer eigenen Infrastruktur den Verkauf offline ankurbeln.
Die Frage ist, ob Kunden ohne zu zögern ein Kindle über einen Automaten kaufen würden. Gerade bei der Fire-Serie ist der Preis nicht zu verachten - zwischen 129 und 379 Euro kosten die Geräte aktuell. Eigentlich kein Preissegment, bei dem man einfach mal zuschlägt, ohne Beratung etc. Allerdings glaubt der Versandriese an den Erfolg, denn den Bekanntheitsgrad des Unternehmens und des Kindles schätzt man hoch ein.
Foto: BGR
Amazon möchte nun wissen, ob sich Kunden "on the Go", also einfach mal so im Vorbeigehen, für den Kauf eines eBook-Readers entscheiden würden. Amazon Kiosk heißen die Automaten, die im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) 2014 erstmals ausprobiert werden konnten. Zoom Systems hat als bekannter Automatenaufsteller das System entwickelt. Am Flughafen von Las Vegas steht nun so ein Kindle-Automat zur Verfügung.
Das System heißt Kindle Kiosk und wird jetzt in freier Wildbahn erprobt. Foto: GeekWire
Der Platz ist am Flughafen sicher gut gewählt. Wer in Urlaubslaune ist und keinen e-Reader besitzt, wird sich vielleicht eher für den Impulskauf per Selbstbedienungsautomat entscheiden.
Amazon hat zwar schon einige Kooperationen geschlossen, durch die Kunden nicht nur bei Amazon online sondern beispielsweise in Supermarktketten und Elektronikfachmärkten den Kindle kaufen können. Selbst würde Amazon mit den Selbstbedienungsautomaten erstmals mit einer eigenen Infrastruktur den Verkauf offline ankurbeln.
Die Frage ist, ob Kunden ohne zu zögern ein Kindle über einen Automaten kaufen würden. Gerade bei der Fire-Serie ist der Preis nicht zu verachten - zwischen 129 und 379 Euro kosten die Geräte aktuell. Eigentlich kein Preissegment, bei dem man einfach mal zuschlägt, ohne Beratung etc. Allerdings glaubt der Versandriese an den Erfolg, denn den Bekanntheitsgrad des Unternehmens und des Kindles schätzt man hoch ein.
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