Valve-Entwickler baut "Maus" für Zungensteuerung
Der Valve-Entwickler Ben Krasnow hat eine Methode entwickelt, wie man ein Computer-Interface mit Hilfe der Zunge steuern kann. Auch wenn es komisch klingt: Das Ganze hat einen ernsten Hintergrund.
Die Methode, die Krasnow in einem Video vorgestellt hat (via Polygon), könnte Menschen mit Lähmungen einmal helfen, einen Computer bedienen zu können. Es ist allerdings nicht der erste Versuch, eine derartige Steuerung zu ermöglichen, und Krasnow räumt auch ein, dass sie auch noch nicht perfekt funktioniere.
Das System arbeitet mit dem optischen Sensor eines Trackballs, den der Valve-Ingenieur ausgebaut hat. Diesen montierte er auf eine Schale, die wie eine Art Zahnspange in die Oberseite der Mundhöhle geklemmt wird. Verändert wurde allerdings die Farbe des Lichts vom Maus-üblichen Rot, stattdessen verwendete Krasnow ein grün es Licht. Das liegt daran, dass (Infra-)Rot von der Zunge zu stark absorbiert worden ist.
Um den Brennpunkt korrekt einstellen zu können, wurde außerdem ein transparenter Kunststoff auf dem Sensor aufgebracht. Schließlich wurde seitlich auch ein zusätzlicher Taster montiert, das habe er aber nur deshalb umgesetzt, weil es einfach ging, sagt Krasnow.
Recht schnell habe Krasnow dann festgestellt, dass das System auf einer Windows-ähnlichen Oberfläche nicht genau genug arbeite, um es im Rahmen eines X/Y-Koordinatensystems wie eine Maus nutzen zu können. Zwar bringe die Zunge eine präzise Feinmotorik mit, es ist aber dennoch schwierig, damit exakte 2D-Bewegungen auszuführen.
Dennoch könnte eine derartige Steuerung umgesetzt werden und zwar mit einem speziell für "Wischgesten" angepassten Interface. Denn "lineare" Bewegungen lassen sich mit der Zunge deutlich besser durchführen. Ben Krasnow hat übrigens auf seinem YouTube-Kanal zahlreiche derartige Hacks zu bieten, darunter auch einen "Po-Controller" (der auf Basis von Gewichtsverlagerung arbeitet
Das System arbeitet mit dem optischen Sensor eines Trackballs, den der Valve-Ingenieur ausgebaut hat. Diesen montierte er auf eine Schale, die wie eine Art Zahnspange in die Oberseite der Mundhöhle geklemmt wird. Verändert wurde allerdings die Farbe des Lichts vom Maus-üblichen Rot, stattdessen verwendete Krasnow ein grün es Licht. Das liegt daran, dass (Infra-)Rot von der Zunge zu stark absorbiert worden ist.
Um den Brennpunkt korrekt einstellen zu können, wurde außerdem ein transparenter Kunststoff auf dem Sensor aufgebracht. Schließlich wurde seitlich auch ein zusätzlicher Taster montiert, das habe er aber nur deshalb umgesetzt, weil es einfach ging, sagt Krasnow.
Recht schnell habe Krasnow dann festgestellt, dass das System auf einer Windows-ähnlichen Oberfläche nicht genau genug arbeite, um es im Rahmen eines X/Y-Koordinatensystems wie eine Maus nutzen zu können. Zwar bringe die Zunge eine präzise Feinmotorik mit, es ist aber dennoch schwierig, damit exakte 2D-Bewegungen auszuführen.
Dennoch könnte eine derartige Steuerung umgesetzt werden und zwar mit einem speziell für "Wischgesten" angepassten Interface. Denn "lineare" Bewegungen lassen sich mit der Zunge deutlich besser durchführen. Ben Krasnow hat übrigens auf seinem YouTube-Kanal zahlreiche derartige Hacks zu bieten, darunter auch einen "Po-Controller" (der auf Basis von Gewichtsverlagerung arbeitet
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