Sony veröffentlicht "ultimative" PlayStation-4-FAQ
In knapp einem Monat ist es soweit, der japanische Unterhaltungselektronikriese Sony wird seine Next-Generation-Konsole PlayStation 4 in Europa starten. Nun hat das Unternehmen eine (extrem) umfangreiche FAQ veröffentlicht.
In seinem Blog widmet sich der PlayStation-4-Hersteller ausführlich allen denkbaren Fragen - eigenen Angaben zufolge "kleinen und großen" - zur PS4 und beantwortet diese entsprechend, In der Tat sind diese "Frequently Asked Questions" mehr als nur umfangreich, für das genaue Studium aller Details sollte man sich durchaus ein wenig (bzw. viel) Zeit nehmen.
Das meiste davon ist zwar bereits bekannt, es gibt aber doch auch die eine oder andere Überraschung: So gab Sony bekannt, dass die am 29. November in Europa erscheinende Konsole keine externen Festplatten unterstützen wird. Die integrierte Harddisk kann getauscht werden, darf in diesem Fall aber nicht dicker als 9,5 Millimeter sein, die Minimalgröße des Speichers beträgt dabei 160 Gigabyte.
Musikfreunde dürften etwas enttäuscht sein, da die PS4 keine MP3-Unterstützung bietet, auch Audio-CDs werden verweigert. Wer auf der PS4 eigene Musik hören will, muss laut Sony auf den (kostenpflichtigen) Streaming-Dienst Music Unlimited zugreifen. PlayStation-Chef Shuhei Yoshida hat allerdings auf Twitter mitgeteilt, dass man das noch einmal "in Erwägung" ziehen werde.
Gleiches gilt für DLNA (Digital Living Network Alliance), also die Möglichkeit, Videos über ein Heimnetzwerk vom PC aus auf die Konsole zu streamen. Die PS4 kann nicht als Client eingesetzt werden, doch auch hier ist das letzte Wort laut Shuhei Yoshida möglicherweise noch nicht gesprochen, auch diesen Punkt werde man sich noch einmal genauer ansehen.
Ausweichend äußert sich Sony zum Thema 4K-Auflösung: Ein derartige Output-Unterstützung (für Standbilder und Videos) stehe noch nicht fest, so der PS4-Hersteller, man diskutiere das noch intern, heißt es. Das ist durchaus bemerkenswert, da Sony als großer Verfechter von 4K gilt und die Fachwelt eigentlich davon ausgegangen ist, dass die PS4 für Sony ein idealer 4K-Vertreibskanal wäre.
Außerdem bestätigt Sony, dass Cross-Plattform-Gaming (zwischen PS3 und PS4) grundsätzlich "technisch möglich" sei, es aber an den Entwicklern liege, ob sie das auch umsetzen wollen. Entwickler können übrigens auch von sich aus die Video-Aufnahme-Funktion (die YouTube anfangs nicht unterstützt) für bestimmte Bereiche eines Spiels sperren, damit sollen Spoiler vermieden werden.
Mit dem Start der PS4 werden Spieler bis 2000 Freunde in ihre Kontaktliste aufnehmen können, bisher waren es auf der PS3 gerade einmal 100. Die Online-ID, also der Spitzname des Spielers, kann nicht geändert werden, Sony verweist hier auf die neue Möglichkeit, (zusätzlich bzw. optional) seinen Echtnamen angeben zu können.
Siehe auch: PS4 - Online-Aktivierung für Blu-ray-Funktion nötig
Das meiste davon ist zwar bereits bekannt, es gibt aber doch auch die eine oder andere Überraschung: So gab Sony bekannt, dass die am 29. November in Europa erscheinende Konsole keine externen Festplatten unterstützen wird. Die integrierte Harddisk kann getauscht werden, darf in diesem Fall aber nicht dicker als 9,5 Millimeter sein, die Minimalgröße des Speichers beträgt dabei 160 Gigabyte.
Musikfreunde dürften etwas enttäuscht sein, da die PS4 keine MP3-Unterstützung bietet, auch Audio-CDs werden verweigert. Wer auf der PS4 eigene Musik hören will, muss laut Sony auf den (kostenpflichtigen) Streaming-Dienst Music Unlimited zugreifen. PlayStation-Chef Shuhei Yoshida hat allerdings auf Twitter mitgeteilt, dass man das noch einmal "in Erwägung" ziehen werde.
Gleiches gilt für DLNA (Digital Living Network Alliance), also die Möglichkeit, Videos über ein Heimnetzwerk vom PC aus auf die Konsole zu streamen. Die PS4 kann nicht als Client eingesetzt werden, doch auch hier ist das letzte Wort laut Shuhei Yoshida möglicherweise noch nicht gesprochen, auch diesen Punkt werde man sich noch einmal genauer ansehen.
Ausweichend äußert sich Sony zum Thema 4K-Auflösung: Ein derartige Output-Unterstützung (für Standbilder und Videos) stehe noch nicht fest, so der PS4-Hersteller, man diskutiere das noch intern, heißt es. Das ist durchaus bemerkenswert, da Sony als großer Verfechter von 4K gilt und die Fachwelt eigentlich davon ausgegangen ist, dass die PS4 für Sony ein idealer 4K-Vertreibskanal wäre.
Außerdem bestätigt Sony, dass Cross-Plattform-Gaming (zwischen PS3 und PS4) grundsätzlich "technisch möglich" sei, es aber an den Entwicklern liege, ob sie das auch umsetzen wollen. Entwickler können übrigens auch von sich aus die Video-Aufnahme-Funktion (die YouTube anfangs nicht unterstützt) für bestimmte Bereiche eines Spiels sperren, damit sollen Spoiler vermieden werden.
Mit dem Start der PS4 werden Spieler bis 2000 Freunde in ihre Kontaktliste aufnehmen können, bisher waren es auf der PS3 gerade einmal 100. Die Online-ID, also der Spitzname des Spielers, kann nicht geändert werden, Sony verweist hier auf die neue Möglichkeit, (zusätzlich bzw. optional) seinen Echtnamen angeben zu können.
Siehe auch: PS4 - Online-Aktivierung für Blu-ray-Funktion nötig
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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