Amazon wird trotz anhaltendem Verlust gefeiert
Amazon dürfte wohl weiterhin das einzige Unternehmen sein, das bei der Veröffentlichung seiner Quartalsbilanzen rote Zahlen präsentiert und an der Börse trotzdem die Sektkorken knallen.
Der weltweit größte Online-Händler schloss sein letztes Geschäftsquartal mit einem Verlust von 41 Millionen Dollar ab. Das ist allerdings immerhin weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als ein Fehlbetrag von 274 Millionen Dollar vermeldet wurde. Dies reichte, um die Aktie im nachbörslichen Handel um satte 8 Prozent nach oben zu schicken.
Denn auch mit dem Geschäft geht es immer weiter nach oben: Der Umsatz des Konzerns ging auf nunmehr 17,09 Milliarden Dollar nach oben. Das sind 24 Prozent mehr als vor einem Jahr. Amazon konnte damit außerdem 400 Millionen Dollar mehr Einnehmen, als die Analysten im Vorfeld erwarteten.
Damit setzt das Unternehmen seinen Kurs fort, lieber darauf zu verzichten, Gewinne aus dem Geschäft zu ziehen und statt dessen alles in ein weiteres Wachstum zu investieren. Denn das Ziel besteht weiterhin vor allem darin, die mit Abstand größte Handelsplattform aufzubauen. Entsprechend hob Finanzchef Tom Szkutak bei der Präsentation der Bilanzen auch die Tatsache hervor, dass das Wachstum in den letzten Quartalen stetig gesteigert werden konnte.
Die Grundlage dessen bildet eine Logistik-Infrastruktur, die immer weiter ausgebaut wird. Inzwischen betreibt das Unternehmen weltweit rund hundert Lieferzentren. Obwohl deren Aufbau inzwischen hochgradig optimiert und standardisiert ist, kosten diese doch eine Menge Geld. Allein in den letzten drei Monaten baute Amazon die Fläche seiner Versandzentren um rund 750.000 Quadratmeter aus.
Noch in diesem Jahr sollen nun drei weitere Logistik-Einrichtungen in den USA dazu kommen. Auch diese sollen dabei helfen, den Umsatz im Weihnachtsgeschäft noch einmal kräftig zu steigern. 10 bis 25 Prozent Wachstum setzte sich das Unternehmen hier zum Ziel.
Denn auch mit dem Geschäft geht es immer weiter nach oben: Der Umsatz des Konzerns ging auf nunmehr 17,09 Milliarden Dollar nach oben. Das sind 24 Prozent mehr als vor einem Jahr. Amazon konnte damit außerdem 400 Millionen Dollar mehr Einnehmen, als die Analysten im Vorfeld erwarteten.
Damit setzt das Unternehmen seinen Kurs fort, lieber darauf zu verzichten, Gewinne aus dem Geschäft zu ziehen und statt dessen alles in ein weiteres Wachstum zu investieren. Denn das Ziel besteht weiterhin vor allem darin, die mit Abstand größte Handelsplattform aufzubauen. Entsprechend hob Finanzchef Tom Szkutak bei der Präsentation der Bilanzen auch die Tatsache hervor, dass das Wachstum in den letzten Quartalen stetig gesteigert werden konnte.
Die Grundlage dessen bildet eine Logistik-Infrastruktur, die immer weiter ausgebaut wird. Inzwischen betreibt das Unternehmen weltweit rund hundert Lieferzentren. Obwohl deren Aufbau inzwischen hochgradig optimiert und standardisiert ist, kosten diese doch eine Menge Geld. Allein in den letzten drei Monaten baute Amazon die Fläche seiner Versandzentren um rund 750.000 Quadratmeter aus.
Noch in diesem Jahr sollen nun drei weitere Logistik-Einrichtungen in den USA dazu kommen. Auch diese sollen dabei helfen, den Umsatz im Weihnachtsgeschäft noch einmal kräftig zu steigern. 10 bis 25 Prozent Wachstum setzte sich das Unternehmen hier zum Ziel.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Amazons Aktienkurs in Euro
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