Bericht: Lenovo prüft Übernahme von BlackBerry
Nach ersten entsprechenden Gerüchten wurde nun bekannt, dass der chinesische Computerkonzern Lenovo konkret über eine Übernahme des zum Verkauf stehenden kanadischen Smartphoneherstellers BlackBerry nachdenkt.
Derzeit prüft Lenovo nach Angaben des Wall Street Journal seine Optionen und hat bereits einen Geheimhaltungsvertrag mit BlackBerry unterzeichnet. Den Angaben zufolge will Lenovo ein Gebot für die Übernahme von BlackBerry als Ganzem abgeben. Durch das Geheimhaltungsabkommen erhält Lenovo angeblich Einblick in die Finanzen von BlackBerry.
Lenovo selbst lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema natürlich ab, während von BlackBerry lediglich zu hören war, dass man keine Details zu den Entwicklungen im Rahmen der Verkaufsverhandlungen oder anderen Ergebnissen der angekündigten Überprüfung aller strategischen Optionen für die Zukunft nennen wolle.
Im September hatte BlackBerry eine vorläufige Vereinbarung mit dem Investor Fairfax Financial Holdings getroffen, laut der Fairfax insgesamt 4,7 Milliarden Dollar für die Übernahme von BlackBerry zahlen würde. Neben Fairfax und Lenovo haben auch Cerberus Capital und BlackBerry-Mitgründer Mika Lazaridis Interesse an einem Kauf.
Sollte Lenovo wirklich eine Übernahme von BlackBerry anstreben, müsste das Geschäft zunächst ausführlichst von den Behörden in Kanada und den USA geprüft werden. Aktuell bedarf in Kanada jede Übernahme eines heimischen Unternehmens durch eine ausländische Firma der Zustimmung der Regierung, wenn die Kaufsummee einen Wert von 344 Millionen Kanada-Dollar übersteigt.
Außerdem wird geprüft, ob die jeweilige Übernahme möglicherweise eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen könnte. BlackBerry-Smartphones werden in Kanada und den USA von vielen Mitarbeitern von Regierungsbehörden verwendet. Für Lenovo wäre der Kauf von BlackBerry sicherlich eine strategisch sinnvolle Entscheidung, denn so könnte der chinesische Hersteller schnell in westlichen Märkten Fuß fassen.
In China ist Lenovo schon jetzt einer der führenden Smartphone-Anbieter. Die technisch auch im High-End-Bereich anzusiedelnden Geräte werden jedoch bisher kaum in westlichen Ländern verkauft. Vor kurzem ließ Lenovo-Chef Richard Yang verlauten, dass man die Möglichkeit zum Kauf von BlackBerry in Erwägung ziehen würde, wenn sich dies mit der eigenen Strategie vereinen lasse.
Lenovo selbst lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema natürlich ab, während von BlackBerry lediglich zu hören war, dass man keine Details zu den Entwicklungen im Rahmen der Verkaufsverhandlungen oder anderen Ergebnissen der angekündigten Überprüfung aller strategischen Optionen für die Zukunft nennen wolle.
Im September hatte BlackBerry eine vorläufige Vereinbarung mit dem Investor Fairfax Financial Holdings getroffen, laut der Fairfax insgesamt 4,7 Milliarden Dollar für die Übernahme von BlackBerry zahlen würde. Neben Fairfax und Lenovo haben auch Cerberus Capital und BlackBerry-Mitgründer Mika Lazaridis Interesse an einem Kauf.
Sollte Lenovo wirklich eine Übernahme von BlackBerry anstreben, müsste das Geschäft zunächst ausführlichst von den Behörden in Kanada und den USA geprüft werden. Aktuell bedarf in Kanada jede Übernahme eines heimischen Unternehmens durch eine ausländische Firma der Zustimmung der Regierung, wenn die Kaufsummee einen Wert von 344 Millionen Kanada-Dollar übersteigt.
Außerdem wird geprüft, ob die jeweilige Übernahme möglicherweise eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen könnte. BlackBerry-Smartphones werden in Kanada und den USA von vielen Mitarbeitern von Regierungsbehörden verwendet. Für Lenovo wäre der Kauf von BlackBerry sicherlich eine strategisch sinnvolle Entscheidung, denn so könnte der chinesische Hersteller schnell in westlichen Märkten Fuß fassen.
In China ist Lenovo schon jetzt einer der führenden Smartphone-Anbieter. Die technisch auch im High-End-Bereich anzusiedelnden Geräte werden jedoch bisher kaum in westlichen Ländern verkauft. Vor kurzem ließ Lenovo-Chef Richard Yang verlauten, dass man die Möglichkeit zum Kauf von BlackBerry in Erwägung ziehen würde, wenn sich dies mit der eigenen Strategie vereinen lasse.
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