Ouya-Vorbesteller erhalten 13,37-Dollar-Gutschrift
Bei der über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanzierten Open-Source-Konsole Ouya lief die Auslieferung alles andere als glatt, "Backer" hatten mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Diese werden nun (ein wenig) entschädigt.
Wie SlashGear berichtet, hat die Veröffentlichung der Android-Konsole Ouya bei so manchem Kickstarter-Unterstützer einiges an Ärger ausgelöst: So gab es Probleme bei der Auslieferung des Geräts, auch der Controller war teilweise mangelhaft oder fehlte gänzlich - letzteres betraf jene, die ein zweites Steuergerät geordert hatten.
Nun werden alle Unterstützer der Kickstarter-Kampagne, die immerhin etwa 8,6 Millionen Dollar in die Kasse gespült hat (ursprüngliches Ziel waren lediglich 950.000 Dollar), mit einer Gutschrift von 13,37 Dollar entschädigt - egal ob sie von den erwähnten Problemen betroffen waren oder nicht. Einlösen kann man diesen wohl nicht ganz zufällig gewählten Betrag im Discover genannten Ouya-eigenen Online-Shop für Games und Apps.
Ganz uneigennützig dürfte die Entschädigungsaktion allerdings auch nicht sein, da man sie zu einem gewissen Teil auch als Promotion-Aktivität sehen kann. Denn wie The Verge vor kurzem berichtet hat, meiden die meisten Besitzer den internen Shop noch und greifen lieber auf kostenlose (Android-)Spieletitel zu. Im Interview mit dem US-Technik-Blog wollte Ouya-Chefin Julie Uhrman von einem Misserfolg zwar nichts wissen, gab aber zu, dass "Inhalte ein kritischer Punkt" für den Erfolg einer Konsole seien.
Mit der 13,37-Dollar-"Förderung" sollen die Unterstützer also nicht nur entschädigt werden, sondern auch motiviert, auf Discover vorbeizuschauen und dort ausprobieren, wie sich die Kauf-Games derzeit präsentieren.
Ouya wurde vor etwas mehr als einem Jahr auf Kickstarter vorgestellt und war einer der Wegbereiter für den nach wie vor anhaltenden Crowdsourcing-Boom. Die ersten Tests waren zwar alles andere als gut, Kritik gab es vor allem für das Interface. Dieses wurde allerdings mittlerweile optimiert, "über den Berg" ist die Konsole aber deshalb noch nicht.
Siehe auch: Konsole Ouya - Erste Tester gehen hart ins Gericht
Nun werden alle Unterstützer der Kickstarter-Kampagne, die immerhin etwa 8,6 Millionen Dollar in die Kasse gespült hat (ursprüngliches Ziel waren lediglich 950.000 Dollar), mit einer Gutschrift von 13,37 Dollar entschädigt - egal ob sie von den erwähnten Problemen betroffen waren oder nicht. Einlösen kann man diesen wohl nicht ganz zufällig gewählten Betrag im Discover genannten Ouya-eigenen Online-Shop für Games und Apps.
Ganz uneigennützig dürfte die Entschädigungsaktion allerdings auch nicht sein, da man sie zu einem gewissen Teil auch als Promotion-Aktivität sehen kann. Denn wie The Verge vor kurzem berichtet hat, meiden die meisten Besitzer den internen Shop noch und greifen lieber auf kostenlose (Android-)Spieletitel zu. Im Interview mit dem US-Technik-Blog wollte Ouya-Chefin Julie Uhrman von einem Misserfolg zwar nichts wissen, gab aber zu, dass "Inhalte ein kritischer Punkt" für den Erfolg einer Konsole seien.
Mit der 13,37-Dollar-"Förderung" sollen die Unterstützer also nicht nur entschädigt werden, sondern auch motiviert, auf Discover vorbeizuschauen und dort ausprobieren, wie sich die Kauf-Games derzeit präsentieren.
Ouya wurde vor etwas mehr als einem Jahr auf Kickstarter vorgestellt und war einer der Wegbereiter für den nach wie vor anhaltenden Crowdsourcing-Boom. Die ersten Tests waren zwar alles andere als gut, Kritik gab es vor allem für das Interface. Dieses wurde allerdings mittlerweile optimiert, "über den Berg" ist die Konsole aber deshalb noch nicht.
Siehe auch: Konsole Ouya - Erste Tester gehen hart ins Gericht
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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