Microsoft wollte eigene Seiten bei Google sperren
Beim Versuch, die Verbreitung illegaler Kopien zu erschweren, hat der Software-Konzern Microsoft den Suchmaschinenbetreiber Google zur Entfernung seiner eigenen Seiten aus dem Index aufgefordert.
Die eigentliche Aufforderung zum Entfernen der fraglichen Links aus den Suchergebnissen kam von der Firma LeakID. Diese sucht im Auftrag Microsofts automatisiert nach Verweisen auf geschützte Inhalte, die ohne Genehmigung des Unternehmens bereitgestellt werden. Dabei blieben im aktuellen Fall auch sechs Seiten im Filter hängen, die über die Microsoft.com-Domain erreichbar sind, berichtete das Magazin TorrentFreak.
Konkret traf es Angebote der französischen Landesniederlassung des Softwarekonzerns. Die Links führten auf Waren im Online-Store, zum Support-Bereich und zu Produktinformationen. Das Glück für Microsoft bestand darin, dass Google die eingehenden Lösch-Aufforderungen noch einmal einer eigenen Prüfung unterzieht und eine Umsetzung ablehnte.
Das DMCA, ein Gesetz zum Schutz von Urheberrechten in den USA, macht es relativ einfach, die Löschung von Verweisen zu verlangen. Dafür sind lediglich formlose Aufforderungen notwendig, die inzwischen in großem Umfang von Algorithmen erstellt werden. Google hat nach eigenen Angaben allein in diesem Jahr bereits rund 100 Millionen entsprechender Mitteilungen erhalten.
Dabei kommt es immer wieder zu Fehlern, wie auch das aktuelle Beispiel zeigt. Erst kürzlich sorgte auch eine Aufforderung des US-Fernsehsenders HBO für Aufsehen, ein Download-Angebot für den freien Media-Player VLC sowie verschiedene Inhalte, an denen das Unternehmen gar keine Rechte hält, aus den Ergebnislisten zu entfernen. Aber auch Microsoft beziehungsweise seinen Dienstleistern ist nicht zum ersten Mal ein entsprechender Fehler unterlaufen. Auch WinFuture.de wurde vor einiger Zeit auf Betreiben des Software-Konzerns irrtümlich für kurze Zeit aus dem Google-Index entfernt.
Konkret traf es Angebote der französischen Landesniederlassung des Softwarekonzerns. Die Links führten auf Waren im Online-Store, zum Support-Bereich und zu Produktinformationen. Das Glück für Microsoft bestand darin, dass Google die eingehenden Lösch-Aufforderungen noch einmal einer eigenen Prüfung unterzieht und eine Umsetzung ablehnte.
Das DMCA, ein Gesetz zum Schutz von Urheberrechten in den USA, macht es relativ einfach, die Löschung von Verweisen zu verlangen. Dafür sind lediglich formlose Aufforderungen notwendig, die inzwischen in großem Umfang von Algorithmen erstellt werden. Google hat nach eigenen Angaben allein in diesem Jahr bereits rund 100 Millionen entsprechender Mitteilungen erhalten.
Dabei kommt es immer wieder zu Fehlern, wie auch das aktuelle Beispiel zeigt. Erst kürzlich sorgte auch eine Aufforderung des US-Fernsehsenders HBO für Aufsehen, ein Download-Angebot für den freien Media-Player VLC sowie verschiedene Inhalte, an denen das Unternehmen gar keine Rechte hält, aus den Ergebnislisten zu entfernen. Aber auch Microsoft beziehungsweise seinen Dienstleistern ist nicht zum ersten Mal ein entsprechender Fehler unterlaufen. Auch WinFuture.de wurde vor einiger Zeit auf Betreiben des Software-Konzerns irrtümlich für kurze Zeit aus dem Google-Index entfernt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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