Ex-Mitarbeiter nennt Zynga ein "sinkendes Schiff"
Anfang der Woche hat Zynga, bekannter Entwickler von Social Games, bekannt gegeben, dass man ein Fünftel aller Mitarbeiter entlässt. Nun meldete sich einer davon zu Wort und geht mit dem einstigen Branchenstar hart ins Gericht.
Auf Reddit (via derStandard) hat sich anonym einer jener Mitarbeiter gemeldet, die von der aktuellen Entlassungswelle bei Zynga betroffen sind. Im Rahmen des bekannten "Ask me Anything"-Formats stellte er sich den Fragen der Reddit-Community und berichtet von für das Unternehmen wenig hoffnungsvollen Zuständen.
Siehe auch: Zynga in der Krise - Jeder 5. Mitarbeiter muss gehen
So schreibt der ehemalige Angestellte, dass das Geschäftsmodell von Zynga "entsetzlich" sei bzw. mittlerweile dazu geworden ist. Das Hauptproblem des Unternehmens ist demnach vor allem dessen Unfähigkeit, sich an den veränderten Markt anzupassen, so der Mitarbeiter, der unter dem Spitznamen "former_zyngite" auftritt.
Bei Zynga ist alles "großartig" gelaufen als Facebook-Gaming noch am aufsteigenden Ast war, inzwischen ist das aber nicht mehr so, da mobile Spiele immer populärer werden und das zu Lasten von Social Games. Besonders problematisch sei dabei, dass man versuche, die Erfahrungen aus dem Bereich der sozialen Spiele auf das Mobilgeschäft umzulegen, was aber gar nicht funktioniere.
Zudem gebe es ein Übermaß an internem Micro-Management, außerdem erwarte die Führungsebene, dass jedes einzelne Spiel sich zu einem lukrativen Blockbuster-Hit entwickle. Für die Spieler sei der Fokus des Geldmachens leicht durchschaubar, so der Insider, der Zynga auch fehlende Weitsicht (sowie Reaktion statt Innovation) vorwirft.
Viel Lob gibt es für das generelle Arbeitsumfeld im Unternehmen sowie die zahlreichen kostenlosen Zusatzangebote am Arbeitsplatz. Das Fazit ist aber dennoch eindeutig: Zynga sei ein "sinkendes Schiff", das sich wohl nur noch zwei oder drei Jahre über Wasser wird halten können (da man noch einige Geld-Reserven hat).
Siehe auch: Zynga in der Krise - Jeder 5. Mitarbeiter muss gehen
So schreibt der ehemalige Angestellte, dass das Geschäftsmodell von Zynga "entsetzlich" sei bzw. mittlerweile dazu geworden ist. Das Hauptproblem des Unternehmens ist demnach vor allem dessen Unfähigkeit, sich an den veränderten Markt anzupassen, so der Mitarbeiter, der unter dem Spitznamen "former_zyngite" auftritt.
Bei Zynga ist alles "großartig" gelaufen als Facebook-Gaming noch am aufsteigenden Ast war, inzwischen ist das aber nicht mehr so, da mobile Spiele immer populärer werden und das zu Lasten von Social Games. Besonders problematisch sei dabei, dass man versuche, die Erfahrungen aus dem Bereich der sozialen Spiele auf das Mobilgeschäft umzulegen, was aber gar nicht funktioniere.
Zudem gebe es ein Übermaß an internem Micro-Management, außerdem erwarte die Führungsebene, dass jedes einzelne Spiel sich zu einem lukrativen Blockbuster-Hit entwickle. Für die Spieler sei der Fokus des Geldmachens leicht durchschaubar, so der Insider, der Zynga auch fehlende Weitsicht (sowie Reaktion statt Innovation) vorwirft.
Viel Lob gibt es für das generelle Arbeitsumfeld im Unternehmen sowie die zahlreichen kostenlosen Zusatzangebote am Arbeitsplatz. Das Fazit ist aber dennoch eindeutig: Zynga sei ein "sinkendes Schiff", das sich wohl nur noch zwei oder drei Jahre über Wasser wird halten können (da man noch einige Geld-Reserven hat).
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