Amazon holt Technologie für Farb-Kindles ins Haus
Der Online-Händler Amazon hat ein niederländisches Unternehmen übernommen, das eine neuartige Display-Technologie entwickelt. Bisher gehörte die Firma Liquavista zum südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung.
Die Entwickler bei dem Unternehmen beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Technologien, die Farb-Displays möglichst stromsparend machen sollen. Bis vor einiger Zeit war es immerhin so, dass entsprechende LCDs das größte Problem bei der Stromversorgung mobiler Geräte darstellten.
Allerdings hat sich die Lage inzwischen geändert: Aktuelle Panels benötigen weniger Energie und die Akkus sind leistungsstärker geworden. So kann die Technologie von Liquavista beispielsweise bei Tablets kaum noch punkten - zumal das Verhalten der Displays im direkten Qualitätsvergleich schlechter ist, da es nicht den Erwartungen der Nutzer an einen Tablet-Bildschirm entspricht. Daher wurde schon vor einiger Zeit bekannt, dass Samsung die Firma loswerden will.
Die Frage war nur, wer mit dem Unternehmen etwas anfangen kann - auch wenn die Preisvorstellungen der Südkoreaner mit unter 100 Millionen Dollar relativ moderat waren. Nun hat also Amazon zugeschlagen. Und dieser Deal hat durchaus seinen Sinn. Denn auch wenn die Technologie von Liquavista im Einsatzbereich herkömmlicher LCDs nicht konkurrenzfähig ist, so bringt sie doch in anderen Anwendungen klare Vorteile.
Denn die Darstellung kann ähnlich wie beim monochromen E-Paper, das in den meisten E-Book-Readern zum Einsatz kommt, bei starker Sonneneinstrahlung ohne Einbußen angesehen werden. So eignet sich die Technologie gut dafür, endlich auch E-Book-Reader mit Farbwiedergabe anbieten zu können. Diese sind immerhin schon seit Jahren immer wieder versprochen, fanden bisher aber noch keinen Weg in den Massenmarkt.
So wird Liquavista im niederländischen Handelsregister nun als Tochter des US-Unternehmens Haverl geführt. Bei diesem handelt es sich wiederum um eine Holding, hinter der letztlich Amazon steht. Der Handelskonzern bestätigte inzwischen auch offiziell, die Niederländer gekauft zu haben.
Allerdings hat sich die Lage inzwischen geändert: Aktuelle Panels benötigen weniger Energie und die Akkus sind leistungsstärker geworden. So kann die Technologie von Liquavista beispielsweise bei Tablets kaum noch punkten - zumal das Verhalten der Displays im direkten Qualitätsvergleich schlechter ist, da es nicht den Erwartungen der Nutzer an einen Tablet-Bildschirm entspricht. Daher wurde schon vor einiger Zeit bekannt, dass Samsung die Firma loswerden will.
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Denn die Darstellung kann ähnlich wie beim monochromen E-Paper, das in den meisten E-Book-Readern zum Einsatz kommt, bei starker Sonneneinstrahlung ohne Einbußen angesehen werden. So eignet sich die Technologie gut dafür, endlich auch E-Book-Reader mit Farbwiedergabe anbieten zu können. Diese sind immerhin schon seit Jahren immer wieder versprochen, fanden bisher aber noch keinen Weg in den Massenmarkt.
So wird Liquavista im niederländischen Handelsregister nun als Tochter des US-Unternehmens Haverl geführt. Bei diesem handelt es sich wiederum um eine Holding, hinter der letztlich Amazon steht. Der Handelskonzern bestätigte inzwischen auch offiziell, die Niederländer gekauft zu haben.
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