Outlook.com: 400 Millionen User, zwei neue Details
Outlook.com, der Webmail-Dienst von Microsoft, hat nach eigenen Angaben mittlerweile 400 Millionen Anwender und die Integration früherer Hotmail-User abgeschlossen. Dafür feiert sich das Unternehmen in einem Blogeintrag selbst.
Ursprünglich war Hotmail 1996 gestartet und im Jahr darauf von Microsoft gekauft worden. Outlook.com dagegen gibt es erst seit letztem Sommer. Microsoft musste also nach eigenen Angaben 150 Petabyte Nutzerdaten von 300 Millionen Anwendern verschieben, was in sechs Wochen gelungen sei. Dafür haben nun alle Hotmail-User das neue, aufgeräumtere Outlook.com als Grundlage, behalten aber natürlich ihre alte E-Mail-Adresse.
Schon in den letzten Wochen hatte Microsoft die große Frühjahrs-Offensive bei Outlook.com - das in Konkurrenz etwa zu Googles Gmail steht - begonnen. Dazu zählten die Integration von Skype, die Einführung von .de-Adressen und weiteren Länderkennungen sowie der Relaunch des Online-Kalenders.
Weiter schaltete Redmond zuletzt eine Zwei-Schritt-Verifizierung frei, um die Sicherheit von Outlook.com zu erhöhen, und erneuerte die App. Ziel bleibe es, den besten E-Mail-Service weltweit anzubieten, formuliert Microsoft jetzt selbstbewusst. FAQs von Hotmail-Usern werden hier beantwortet.
Neben der Erfolgsgeschichte lenkt Microsoft den Blick auf zwei neue Details bei Outlook.com: Es ist jetzt möglich, E-Mails von Outlook.com per SMTP so zu senden, dass ein Alias erhalten bleibt, also nur die Zweitadresse beim Empfänger erscheint. Zudem wurde die SkyDrive-Cloud tiefer integriert und erlaubt nun, Bilder und Dateien von dort direkt in Outlook.com zu ziehen. Was als nächste Überraschung für den kostenlosen Webdienst geplant ist, verrät Redmond bislang nicht.
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