LTE ist Smartphone-Nutzern noch viel zu teuer
Das Interesse am neuen Mobilfunkstandard LTE ist bei den Smartphone-Nutzern bisher noch verhalten. Hohe Preise und eine nicht gerade verlockende Tarifgestaltung hindert sie daran, zu wechseln.
Nur 15 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland können sich derzeit den Abschluss eines LTE-Vertrags vorstellen. Vor allem die Kosten mit durchschnittlich 40 Euro monatlich werden als zu hoch empfunden und stehen für zwei Drittel der befragten Smartphone-Nutzer einem Vertragsabschluss entgegen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung durch das Marktforschungsunternehmen YouGov.
Trotz der noch geringen Verbreitung ist die neue Technologie den Smartphone-Nutzern aber weitgehend bekannt. Den Begriff LTE kennen 43 Prozent der Besitzer eines modernen Mobiltelefons. Nutzer von Standard-Mobiltelefonen sind dagegen deutlich schlechter informiert und mit dem Begriff weniger vertraut. Dies überrascht nicht, da laut der Studie diese Gruppe generell weniger erfahren und informiert ist, wenn es um Technologien im Mobilfunkbereich geht.
Besonders der Deutschen Telekom (59 Prozent) und Vodafone (50 Prozent) trauen die Smartphone-Nutzer zu, leistungsfähige LTE-Tarife anzubieten. Noch beeinträchtigen aber der nicht flächendeckende Netzausbau sowie Aktivierungsstaus bei den LTE-Netzen durch die Bundesnetzagentur eine barrierefreie Nutzung der Technologie. Eine ungünstige Ausgangsposition, denn eine räumliche Einschränkung der Verfügbarkeit könnte viele unzufriedene Kunden mit sich bringen.
Unter den Endgeräteherstellern werden insbesondere Samsung und Apple von LTE profitieren können, denn ihnen wird am ehesten zugetraut, entsprechend leistungsfähige Smartphones anzubieten. Allerdings ist die Nutzung von LTE mit dem iPhone 5 stark an einzelne Provider gebunden, weil der integrierte Chip hierzulande nicht alle gängigen Frequenzen abdeckt. Hier kann sich Samsung durch weitgehende Providerunabhängigkeit eine deutlich bessere Position sichern.
Trotz der noch geringen Verbreitung ist die neue Technologie den Smartphone-Nutzern aber weitgehend bekannt. Den Begriff LTE kennen 43 Prozent der Besitzer eines modernen Mobiltelefons. Nutzer von Standard-Mobiltelefonen sind dagegen deutlich schlechter informiert und mit dem Begriff weniger vertraut. Dies überrascht nicht, da laut der Studie diese Gruppe generell weniger erfahren und informiert ist, wenn es um Technologien im Mobilfunkbereich geht.
Besonders der Deutschen Telekom (59 Prozent) und Vodafone (50 Prozent) trauen die Smartphone-Nutzer zu, leistungsfähige LTE-Tarife anzubieten. Noch beeinträchtigen aber der nicht flächendeckende Netzausbau sowie Aktivierungsstaus bei den LTE-Netzen durch die Bundesnetzagentur eine barrierefreie Nutzung der Technologie. Eine ungünstige Ausgangsposition, denn eine räumliche Einschränkung der Verfügbarkeit könnte viele unzufriedene Kunden mit sich bringen.
Unter den Endgeräteherstellern werden insbesondere Samsung und Apple von LTE profitieren können, denn ihnen wird am ehesten zugetraut, entsprechend leistungsfähige Smartphones anzubieten. Allerdings ist die Nutzung von LTE mit dem iPhone 5 stark an einzelne Provider gebunden, weil der integrierte Chip hierzulande nicht alle gängigen Frequenzen abdeckt. Hier kann sich Samsung durch weitgehende Providerunabhängigkeit eine deutlich bessere Position sichern.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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