Preiskartell bei E-Books:
Apple & EU einigen sich
Apple und die Verlage haben im Streit mit der Europäischen Union wegen des Vorwurfs der Preisabsprachen bei E-Book-Verkäufen eine Einigung erzielt. Die EU wird das Angebot der Unternehmen zur Beilegung der Ermittlungen akzeptieren, heißt es.
Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben den Vorschlägen von Apple und einer Gruppe von vier Verlagen zugestimmt, die diese bereits im August vorgelegt hatten. Die EU hatte den Unternehmen vorgeworfen, illegale Preisabsprachen für den Verkauf von E-Books getroffen zu haben.
Die Unternehmen versuchten so, die Einnahmen aus dem Vertrieb von E-Books zu maximieren, statt sich aktiv dem Wettbewerb mit Konkurrenten aus dem Einzelhandel wie etwa Amazon zu stellen. Die EU hat die Zusicherungen von Apple und den vier Verlagen akzeptiert, weil sie davon ausgeht, dass sich nun die normalen Wettbewerbsbedingungen zu Gunsten der Kunden ändern werden.
Es sei den Verlagen und den Händlern zwar freigestellt, die Art ihrer Geschäftsbeziehungen zu wählen, doch jede Art der Zusammenarbeit zum Zwecke der Beschränkung oder Vermeidung des Wettbewerbs sei einfach nicht hinnehmbar, so EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia in einer Stellungnahme.
Apple und die Verlage haben ihre Kooperationen mittlerweile beendet. Mit Penguin muss ein fünfter Verlag den Auflagen der EU noch zustimmen, auch wenn Apple in diesem Fall die Zusammenarbeit bereits beendet hat. Die Wettbewerbshüter stellen ihre Ermittlungen nun vorerst ein. Im Fall von Penguin gebe es ebenfalls "konstruktive Diskussionen", die zu einer baldigen Einigung führen könnten.
Die EU hatte vor rund einem Jahr Ermittlungen aufgenommen, weil die Verlage sich mit Apple auf ein spezielles Vertriebsmodell geeinigt hatten, bei dem sie selbst den Preis für den Verkauf einzelner E-Book-Titel über Apples Plattform festlegten. Statt wie üblich ein Großhandelsmodell zu verwenden, bei dem der Händler (in diesem Fall Apple) den Preis von Büchern bestimmt, konnten die Verlage selbst ohne jeden Wettbewerbsdruck ihre Preisgestaltung vornehmen. Für die Wettbewerbshüter war dies vor allem deshalb problematisch, weil andere Händler so offenbar gezwungen werden sollten, die Preisgestaltung ebenfalls den Verlagen zu überlassen.
Die Unternehmen versuchten so, die Einnahmen aus dem Vertrieb von E-Books zu maximieren, statt sich aktiv dem Wettbewerb mit Konkurrenten aus dem Einzelhandel wie etwa Amazon zu stellen. Die EU hat die Zusicherungen von Apple und den vier Verlagen akzeptiert, weil sie davon ausgeht, dass sich nun die normalen Wettbewerbsbedingungen zu Gunsten der Kunden ändern werden.
Es sei den Verlagen und den Händlern zwar freigestellt, die Art ihrer Geschäftsbeziehungen zu wählen, doch jede Art der Zusammenarbeit zum Zwecke der Beschränkung oder Vermeidung des Wettbewerbs sei einfach nicht hinnehmbar, so EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia in einer Stellungnahme.
Apple und die Verlage haben ihre Kooperationen mittlerweile beendet. Mit Penguin muss ein fünfter Verlag den Auflagen der EU noch zustimmen, auch wenn Apple in diesem Fall die Zusammenarbeit bereits beendet hat. Die Wettbewerbshüter stellen ihre Ermittlungen nun vorerst ein. Im Fall von Penguin gebe es ebenfalls "konstruktive Diskussionen", die zu einer baldigen Einigung führen könnten.
Die EU hatte vor rund einem Jahr Ermittlungen aufgenommen, weil die Verlage sich mit Apple auf ein spezielles Vertriebsmodell geeinigt hatten, bei dem sie selbst den Preis für den Verkauf einzelner E-Book-Titel über Apples Plattform festlegten. Statt wie üblich ein Großhandelsmodell zu verwenden, bei dem der Händler (in diesem Fall Apple) den Preis von Büchern bestimmt, konnten die Verlage selbst ohne jeden Wettbewerbsdruck ihre Preisgestaltung vornehmen. Für die Wettbewerbshüter war dies vor allem deshalb problematisch, weil andere Händler so offenbar gezwungen werden sollten, die Preisgestaltung ebenfalls den Verlagen zu überlassen.
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