Amazon bekommt Patent für 'Smartphone-Airbag'
Als der Versandhändler Amazon im Jahr 2010 den Patentantrag auf ein "Smartphone-Airbag" eingereicht hat, glaubten so manche an einen verspäteten Aprilscherz. Nun hat das US-amerikanische Patentamt das Schutzrecht bestätigt.
Wie das US-Technik-Blog 'Engadget' berichtet, hat das 'United States Patent and Trademark Office' (USPTO) Amazons Antrag aus dem Jahr 2010, der im August 2011 bekannt geworden ist, nun bestätigt und das entsprechende Patent gewährt.
Dabei handelt es sich um ein geradezu futuristisches System zum Schutz von mobilen Geräten, interessanterweise wird dabei übrigens Amazon-Chef Jeff Bezos als einer der beiden Erfinder (gemeinsam mit Vizepräsident Greg Hart) geführt.
Das US-Patentamt hat den Amazon-Antrag gestern bestätigt
Das gestern ausgestellte Patent mit der Nummer 8.330.305 beschreibt "ein System und eine Methode zum Schutz von Geräten bei Aufprallschäden". Bevor es zum Kontakt zwischen Oberfläche und Gerät kommt, wird das "Risiko eines Schadens" ermittelt und im Fall des Falles (durchaus zweideutig gemeint) eine "Schutzmaßnahme" aktiviert.
Diese für das Mobilgerät "bedrohliche Situation" werde mit Hilfe eines Gyroskops, einer Kamera, eines Infrarot-Strahls, eines Radars sowie anderen Technologien ermittelt, was nur Bruchteile einer Sekunde dauern soll.
Ein derartig geschütztes Gerät - gedacht ist das System vor allem für Smartphones - hat integrierte Airbargs, die mit einer Gaskartusche schlagartig aufgeblasen werden können. Diese Airbags befinden sich seitlich, da hier das Schadensrisiko am größten ist. Das Amazon-Patent beschreibt, dass diese Luftpolster auf allen Seiten aktiviert werden, alternativ ist auch denkbar, dass das Gerät "intelligent" erkennt, auf welcher Seite bzw. Kante der Aufprall stattfinden wird.
Das Patent geht sogar weiter: Laut Amazon sei es auch vorstellbar, dass ausströmendes Gas die "Flugbahn" des Smartphones steuert, so dass das Gerät den Airbag optimal "trifft", es ist laut den Erfindern auch denkbar, dass das Handy auf diese Weise im Fall sogar abgebremst wird.
Dabei handelt es sich um ein geradezu futuristisches System zum Schutz von mobilen Geräten, interessanterweise wird dabei übrigens Amazon-Chef Jeff Bezos als einer der beiden Erfinder (gemeinsam mit Vizepräsident Greg Hart) geführt.
Das US-Patentamt hat den Amazon-Antrag gestern bestätigt
Das gestern ausgestellte Patent mit der Nummer 8.330.305 beschreibt "ein System und eine Methode zum Schutz von Geräten bei Aufprallschäden". Bevor es zum Kontakt zwischen Oberfläche und Gerät kommt, wird das "Risiko eines Schadens" ermittelt und im Fall des Falles (durchaus zweideutig gemeint) eine "Schutzmaßnahme" aktiviert.
Diese für das Mobilgerät "bedrohliche Situation" werde mit Hilfe eines Gyroskops, einer Kamera, eines Infrarot-Strahls, eines Radars sowie anderen Technologien ermittelt, was nur Bruchteile einer Sekunde dauern soll.
Ein derartig geschütztes Gerät - gedacht ist das System vor allem für Smartphones - hat integrierte Airbargs, die mit einer Gaskartusche schlagartig aufgeblasen werden können. Diese Airbags befinden sich seitlich, da hier das Schadensrisiko am größten ist. Das Amazon-Patent beschreibt, dass diese Luftpolster auf allen Seiten aktiviert werden, alternativ ist auch denkbar, dass das Gerät "intelligent" erkennt, auf welcher Seite bzw. Kante der Aufprall stattfinden wird.
Das Patent geht sogar weiter: Laut Amazon sei es auch vorstellbar, dass ausströmendes Gas die "Flugbahn" des Smartphones steuert, so dass das Gerät den Airbag optimal "trifft", es ist laut den Erfindern auch denkbar, dass das Handy auf diese Weise im Fall sogar abgebremst wird.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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