Fujitsu-Forscher: Neuer Rekord beim Code-Brechen
Forschern des japanischen IT-Konzerns Fujitsu ist es gelungen, einen neuen Rekord beim Brechen eines kryptographischen Verfahrens aufzustellen. Eine symmetrische Verschlüsselung mit einem 978-BIT-Schlüssel konnte von ihnen geknackt werden.
Um an die codierten Informationen zu gelangen, rechneten 21 Computer, die mit insgesamt 252 Kernen ausgestattet waren, über einen Zeitraum von 148,2 Tagen. Damit übertraf man den vorherigen Rekord aus dem Jahr 2009, als Wissenschaftler von der ebenfalls in Japan ansässigen Hakodate Future-Universität einen 676-Bit-Schlüssel knackten.
Wie die Forscher mitteilten, bedurfte es im aktuellen Fall einer um einige hundert Mal höheren Rechenleistung, um das Ergebnis zu erzielen. Allerdings hat man die Herausforderung des deutlich stärkeren Schlüssels nicht einfach nur über mehr Computer-Power erschlagen.
Die Mitarbeiter der Fujitsu Laboratories, wo die Berechnung erfolgte, haben auch mit der Universität Kyushu und dem Nationalen Institut für Informations- und Kommunikationstechnologie (NICT) zusammengearbeitet und dabei verschiedene neue Technologien eingesetzt. So wurde statt der bisher üblichen linearen Suche beispielsweise ein zweidimensionaler Suchalgorithmus verwendet. Außerdem stützte man sich auf aktuellste Entwicklungen im Bereich des parallelen Computings.
Der Vergleichsweise hohe Aufwand für das Brechen eines Schlüssels hat in der Praxis bei dieser Form der Verschlüsselung relativ geringe Auswirkungen, da sie in sehr vielen Bereichen zum Einsatz kommt und die Menge der uninteressanten Informationen in den zahlreichen codierten Datensätzen relativ gering ist. Die Arbeit der Forscher bietet den Experten in der Krypto-Szene allerdings wichtige Erkenntnisse darüber, wie sicher die real eingesetzten Verschlüsselungen letztlich sind. So können Rückschlüsse darüber gezogen werden, welches Aufwandes es bedürfte, um auf aktuellem Stand der Technik kleinere Schlüssel zu knacken.
Wie die Forscher mitteilten, bedurfte es im aktuellen Fall einer um einige hundert Mal höheren Rechenleistung, um das Ergebnis zu erzielen. Allerdings hat man die Herausforderung des deutlich stärkeren Schlüssels nicht einfach nur über mehr Computer-Power erschlagen.
Die Mitarbeiter der Fujitsu Laboratories, wo die Berechnung erfolgte, haben auch mit der Universität Kyushu und dem Nationalen Institut für Informations- und Kommunikationstechnologie (NICT) zusammengearbeitet und dabei verschiedene neue Technologien eingesetzt. So wurde statt der bisher üblichen linearen Suche beispielsweise ein zweidimensionaler Suchalgorithmus verwendet. Außerdem stützte man sich auf aktuellste Entwicklungen im Bereich des parallelen Computings.
Der Vergleichsweise hohe Aufwand für das Brechen eines Schlüssels hat in der Praxis bei dieser Form der Verschlüsselung relativ geringe Auswirkungen, da sie in sehr vielen Bereichen zum Einsatz kommt und die Menge der uninteressanten Informationen in den zahlreichen codierten Datensätzen relativ gering ist. Die Arbeit der Forscher bietet den Experten in der Krypto-Szene allerdings wichtige Erkenntnisse darüber, wie sicher die real eingesetzten Verschlüsselungen letztlich sind. So können Rückschlüsse darüber gezogen werden, welches Aufwandes es bedürfte, um auf aktuellem Stand der Technik kleinere Schlüssel zu knacken.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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