HTC will keine billigen Smartphones anbieten

Trotz seiner andauernden Schwierigkeiten im Konkurrenzkampf mit Apple und Samsung will der taiwanische Hersteller HTC sich weiterhin auf Smartphones der mittleren und oberen Preissegmente konzentrieren. Einen Einstieg in das Geschäft mit Billig-Modellen lehnt Firmenchef Peter Chou ab.
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HTC
Im Interview mit der US-Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal' erklärte Chou, dass HTC an seiner Strategie festhalten will, Smartphones der Mittel- und Oberklasse zu vertreiben. Auch wenn man verstärkt versucht, in aufstrebenden Märkten wie China und Indien Fuß zu fassen, will man auch dort nicht auf Billig-Geräte setzen, um die verkauften Stückzahlen zu erhöhen.

"Wir wollen unser Marken-Image nicht zerstören", so Chou. "Deshalb bestehen wir darauf, bessere Materialen zu verwenden um bessere Produkte zu schaffen, die ein Premium-Erlebnis bieten. Viele Kunden mögen dies," sagte er weiter. Man werde keine wirklich günstigen Geräte anbieten, wie es die Konkurrenz von Samsung und Motorola in China bereits tut.

Das Preisniveau werde bei rund 2000 Yuan bleiben, was umgerechnet 250 Euro entspricht. Geräte mit Preisen von rund 1000 Yuan, umgerechnet 125 Euro, wolle HTC nicht anbieten, weil man auf diesem Level keine guten Produkte schaffen könne. Konkurrenten wie ZTE und Huawei bieten ihren chinesischen Kunden schon jetzt sehr günstige Smartphones mit einer Ausstattung an, die HTC nur bei höherpreisigen Modellen integriert.
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