Monmouth in Wales wird erste 'Wikipedia-Stadt'
Die walisische Gemeinde Monmouth wird zur weltweit ersten "Wikipedia-Stadt". Besucher des knapp 9000 Einwohner zählenden Städtchens werden ab morgen auf den meisten Gebäuden in Monmouth QR-Codes finden, die zu Wikipedia-Einträgen führen.
Mit Hilfe eines Smartphones können Besucher ab dem morgigen Samstag die entsprechenden QR-Codes einscannen, was sie sofort zum jeweiligen Eintrag auf der Online-Enzyklopädie führt. Die britische Dependance der Wikipedia-Betreiberstiftung Wikimedia Foundation, die das Projekt unterstützt, gibt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Associated Press' (AP) an, dass das Informationsangebot dann in 26 Sprachen zur Verfügung steht.
Eine der unzähligen Plaketten mit QR-Codes im walisischen Städtchen Monmouth
Etwa 1000 "Barcodes" (Anm.: AP schreibt Barcodes, gemeint sind aber QR-Codes) sollen es insgesamt sein, diese wurden als Plaketten oder Aufkleber an diversen "Points of Interest" angebracht, dazu zählen Sehenswürdigkeiten, Museen, Schulen und Pubs.
Das 'Monmouthpedia' genannte Projekt wurde etwa ein halbes Jahr entwickelt. Die Texte entstanden unter Mithilfe etlicher Bewohner des Städtchens, sie verfassten und redigierten diese gegenseitig. Die jeweiligen Übersetzungen wurden ebenfalls von freiwilligen Helfern erstellt.
Wikimedia-UK-Sprecher Stevie Benton sagte, dass Monmouth wegen seiner reichhaltigen Kulturgeschichte ausgewählt worden ist. Unter anderem war der berühmteste Sohn der Stadt der englische König Heinrich V., Monmouth ist außerdem für seine im 13. Jahrhundert erbaute Brücke bekannt. Darüber hinaus sollen die Wikipedia-Links aber auch ganz allgemeine Informationen bieten, darunter zu Themen wie Flora und Fauna. Beispielsweise wurden an Bäckereien Codes mit Links zu Wikipedia-Einträgen über die Geschichte des Backhandwerks angebracht.
Wer nun glaubt, dass das Projekt Monmouthpedia vor allem dazu dient, die Umsätze von Mobilfunkbetreibern in die Höhe zu treiben, der irrt: Morgen startet das Städtchen gleichzeitig Gratis-WLAN im ganzen Ort.
Eine der unzähligen Plaketten mit QR-Codes im walisischen Städtchen Monmouth
Etwa 1000 "Barcodes" (Anm.: AP schreibt Barcodes, gemeint sind aber QR-Codes) sollen es insgesamt sein, diese wurden als Plaketten oder Aufkleber an diversen "Points of Interest" angebracht, dazu zählen Sehenswürdigkeiten, Museen, Schulen und Pubs.
Das 'Monmouthpedia' genannte Projekt wurde etwa ein halbes Jahr entwickelt. Die Texte entstanden unter Mithilfe etlicher Bewohner des Städtchens, sie verfassten und redigierten diese gegenseitig. Die jeweiligen Übersetzungen wurden ebenfalls von freiwilligen Helfern erstellt.
Wikimedia-UK-Sprecher Stevie Benton sagte, dass Monmouth wegen seiner reichhaltigen Kulturgeschichte ausgewählt worden ist. Unter anderem war der berühmteste Sohn der Stadt der englische König Heinrich V., Monmouth ist außerdem für seine im 13. Jahrhundert erbaute Brücke bekannt. Darüber hinaus sollen die Wikipedia-Links aber auch ganz allgemeine Informationen bieten, darunter zu Themen wie Flora und Fauna. Beispielsweise wurden an Bäckereien Codes mit Links zu Wikipedia-Einträgen über die Geschichte des Backhandwerks angebracht.
Wer nun glaubt, dass das Projekt Monmouthpedia vor allem dazu dient, die Umsätze von Mobilfunkbetreibern in die Höhe zu treiben, der irrt: Morgen startet das Städtchen gleichzeitig Gratis-WLAN im ganzen Ort.
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