Die Wikipedia bekommt bald ein neues Design
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia soll erstmals eine umfangreiche Überarbeitung ihres Designs erhalten. Abgesehen von kleineren Anpassungen blieb das Aussehen der Webseite in den vergangenen elf Jahres faktisch auf dem gleichen Stand.
Wie die Wikimedia Foundation, unter deren Dach die Plattform betrieben wird, mitteilte, handelt es sich bei dem Redesign allerdings eher um ein mittelfristiges Projekt. Der eigentliche Relaunch wird voraussichtlich eher gegen Ende des Jahres 2014 zu erwarten sein. Dies passt zu den gewohnt langsam laufenden Uhren, wenn es um die Weiterentwicklung der Plattform geht.
Verwunderlich ist dies nicht. Immerhin handelt es sich um ein nichtkommerzielles Projekt und die im wesentlichen ehrenamtlichen Designer und Entwickler, die die neue Gestalt entwerfen und in Code gießen, müssen darauf Acht geben, dass es in den über 20 Millionen Artikeln, die über die verschiedenen Sprachversionen existieren, nicht zum Chaos kommt.
Das Redesign ist dabei ein weiterer Schritt, um die Enzyklopädie attraktiver zu machen. Ziel sei es, die Seite übersichtlicher zu gestalten und Bildern einen größeren Raum zu geben. Neben dem bereits länger in der Entwicklung befindlichen neuen Editor mit WYSIWYG-Funktionalität sind aber auch weitere Maßnahmen geplant, um mehr Autoren für die Mitarbeit zu gewinnen.
So sollen Nutzer, die einen Artikel editiert haben, zukünftig besser über weitere Veränderungen informiert werden. Weiterhin sollen die Funktionen, über die User miteinander kommunizieren verbessert werden - als Vorbild dienen dabei Social Networks.
Das Konzept für das neue Design ist laut der Wikimedia Foundation seit Mitte 2010 in Arbeit, als klar wurde, dass radikale Veränderungen nötig werden, wenn sich die schon länger bestehenden Probleme nicht immer weiter verfestigen sollen. Es hat inzwischen konkrete Formen angenommen. Jetzt soll die technische Umsetzung beginnen.
Verwunderlich ist dies nicht. Immerhin handelt es sich um ein nichtkommerzielles Projekt und die im wesentlichen ehrenamtlichen Designer und Entwickler, die die neue Gestalt entwerfen und in Code gießen, müssen darauf Acht geben, dass es in den über 20 Millionen Artikeln, die über die verschiedenen Sprachversionen existieren, nicht zum Chaos kommt.
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Das Konzept für das neue Design ist laut der Wikimedia Foundation seit Mitte 2010 in Arbeit, als klar wurde, dass radikale Veränderungen nötig werden, wenn sich die schon länger bestehenden Probleme nicht immer weiter verfestigen sollen. Es hat inzwischen konkrete Formen angenommen. Jetzt soll die technische Umsetzung beginnen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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