Windows 8: Firefox Hybrid-App für Metro & Desktop
Microsoft will bei Windows 8 neben den reinen Desktop-Anwendungen und den neuen Metro-Apps auch noch eine weitere Art von Anwendungen zulassen, die beide Welten mit einander verbindet. Das erste Beispiel dafür ist der Browser Firefox.
Nach Angaben von Brian Bondy, Entwickler bei Mozilla, wird Firefox in Form eines "Metro-Style enabled Desktop-Browser" daherkommen. Der Browser soll also die Flexibilität und Leistungsfähigkeit einer klassischen Windows-Anwendung mit den Funktionen und Möglichkeiten der neuen Metro-Oberfläche vereinen.
Anders als normale Metro-Apps wird der "Metro-fähige" Desktop-Browser Firefox laut Bondy künftig in der Lage ein, außerhalb der sonst üblichen Metro-Sandbox zu laufen. Man sei deshalb in der Lage, nicht einfach einen abgespeckten Metro-Browser zu bauen, sondern einen sehr leistungsfähigen Browser, der eine der klassischen Desktop-Version ebenbürtige Funktionalität bietet, so Bondy.
Um Firefox somit in Form einer Art Hybrid-Anwendungen für den Desktop und Metro umzusetzen, gibt es aber eine Vielzahl von Hürden zu überwinden. Der Mozilla-Entwickler gab an, dass man viel neuen Code schaffen muss, so dass es sich um ein sehr großes Projekt handelt. Da sowohl Microsoft, als auch Mozilla mit einem solchen Vorhaben noch keine Erfahrungen haben, stehen den Entwicklern nur wenige Informationen vorab zur Verfügung.
Hinzu kommt, dass der Betrieb der neuen Firefox-Ausgabe für Windows 8 nur dann im Metro-Modus möglich ist, wenn er als Standard-Browser festgelegt wurde. Ist dies nicht der Fall, kann die Software nur auf dem Desktop laufen. Bondy ging auf diesen Fakt nicht weiter ein und gab lediglich an, dass dies eine Entscheidung von Microsoft sei.
Bisher ist unklar, ob Microsoft selbst seinen Internet Explorer ebenfalls zu einer Hybrid-App für Metro und den Desktop machen will. In der Windows 8 Consumer Preview ist er derzeit noch in Form zweier getrennter Versionen für beide Umgebungen enthalten. Letztlich könnte sich daraus ein wettbewerbsrechtliches Problem ergeben, wenn der IE der einzige Browser bleibt, der sowohl auf dem Desktop, als auch in Metro volle Privilegien bekommt.
WinFuture Special: Windows 8
Anders als normale Metro-Apps wird der "Metro-fähige" Desktop-Browser Firefox laut Bondy künftig in der Lage ein, außerhalb der sonst üblichen Metro-Sandbox zu laufen. Man sei deshalb in der Lage, nicht einfach einen abgespeckten Metro-Browser zu bauen, sondern einen sehr leistungsfähigen Browser, der eine der klassischen Desktop-Version ebenbürtige Funktionalität bietet, so Bondy.
Um Firefox somit in Form einer Art Hybrid-Anwendungen für den Desktop und Metro umzusetzen, gibt es aber eine Vielzahl von Hürden zu überwinden. Der Mozilla-Entwickler gab an, dass man viel neuen Code schaffen muss, so dass es sich um ein sehr großes Projekt handelt. Da sowohl Microsoft, als auch Mozilla mit einem solchen Vorhaben noch keine Erfahrungen haben, stehen den Entwicklern nur wenige Informationen vorab zur Verfügung.
Hinzu kommt, dass der Betrieb der neuen Firefox-Ausgabe für Windows 8 nur dann im Metro-Modus möglich ist, wenn er als Standard-Browser festgelegt wurde. Ist dies nicht der Fall, kann die Software nur auf dem Desktop laufen. Bondy ging auf diesen Fakt nicht weiter ein und gab lediglich an, dass dies eine Entscheidung von Microsoft sei.
Bisher ist unklar, ob Microsoft selbst seinen Internet Explorer ebenfalls zu einer Hybrid-App für Metro und den Desktop machen will. In der Windows 8 Consumer Preview ist er derzeit noch in Form zweier getrennter Versionen für beide Umgebungen enthalten. Letztlich könnte sich daraus ein wettbewerbsrechtliches Problem ergeben, wenn der IE der einzige Browser bleibt, der sowohl auf dem Desktop, als auch in Metro volle Privilegien bekommt.
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