Nintendo bestätigt Wii U offiziell für Weihnachten
Nintendo-Präsident Satoru Iwata hat bestätigt, dass die Wii-Nachfolgekonsole auf den wichtigsten Märkten, darunter auch Europa, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2012 erhältlich sein wird.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, hat Iwata bestätigt, dass die Next-Generation-Konsole Wii U in den USA, Europa, Japan und Australien rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in die Läden kommen wird. Das war zwar erwartetet worden, die Nachricht dürfte aber dennoch insbesondere europäische Nintendo-Fans freuen, da die Wii U offenbar weltweit (mehr oder weniger) zeitglich eingeführt wird. Zuvor war befürchtet worden, dass es am europäischen Markt (sowie dem australischen) zu einer signifikanten zeitlichen Verzögerung kommen könnte.
Dass Nintendo sich mit der Markteinführung beeilt, ist kein Zufall: Der japanische Konzern hat heute nämlich auch eine Gewinnwarnung ausgegeben. Das bedeutet, dass das Unternehmen rechnet, das am Anfang des Geschäftsjahres prognostizierte Geschäftsergebnis nicht erreichen zu können.
Als Grund für die Gewinnwarnung gab das Unternehmen an, dass sich die Ende 2006 eingeführte Wii-Heimkonsole sowie die aktuelle Taschenkonsole 3DS nicht so gut verkaufen würden wie erwartet. Hinzu kommt der derzeit überaus starke Yen, der die (Fremdwährungs-)Rücklagen des Unternehmens entwertet.
Das Fiskaljahr von Nintendo endet am 31. März. Bis dahin rechten das Unternehmen damit, dass man (insgesamt) nur 14 Millionen 3DS Geräte verkaufen wird können, erwartet wurden 16 Millionen. Auch die Wii-Prognosen wurden stark reduziert, hier rechnet man mit zehn statt zwölf Millionen verkaufter Konsolen.
Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, verzeichnete Nintendo in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 48,4 Milliarden Yen, das sind rund 475 Millionen Euro. Dramatisch sind die Zahlen auch beim Umsatz, dieser ist um satte 31 Prozent auf 556 Milliarden Yen (5,48 Milliarden Euro) eingebrochen.
Siehe auch: Nintendo stellt finale Wii U auf der E3 2012 vor
Dass Nintendo sich mit der Markteinführung beeilt, ist kein Zufall: Der japanische Konzern hat heute nämlich auch eine Gewinnwarnung ausgegeben. Das bedeutet, dass das Unternehmen rechnet, das am Anfang des Geschäftsjahres prognostizierte Geschäftsergebnis nicht erreichen zu können.
Als Grund für die Gewinnwarnung gab das Unternehmen an, dass sich die Ende 2006 eingeführte Wii-Heimkonsole sowie die aktuelle Taschenkonsole 3DS nicht so gut verkaufen würden wie erwartet. Hinzu kommt der derzeit überaus starke Yen, der die (Fremdwährungs-)Rücklagen des Unternehmens entwertet.
Das Fiskaljahr von Nintendo endet am 31. März. Bis dahin rechten das Unternehmen damit, dass man (insgesamt) nur 14 Millionen 3DS Geräte verkaufen wird können, erwartet wurden 16 Millionen. Auch die Wii-Prognosen wurden stark reduziert, hier rechnet man mit zehn statt zwölf Millionen verkaufter Konsolen.
Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, verzeichnete Nintendo in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 48,4 Milliarden Yen, das sind rund 475 Millionen Euro. Dramatisch sind die Zahlen auch beim Umsatz, dieser ist um satte 31 Prozent auf 556 Milliarden Yen (5,48 Milliarden Euro) eingebrochen.
Siehe auch: Nintendo stellt finale Wii U auf der E3 2012 vor
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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