Ex-Manager: Warum Windows Phone erfolglos ist
Der ehemalige Microsoft-Manager Charlie Kindel geht davon aus, dass Windows Phone gerade wegen seiner starken Ausrichtung auf das Nutzungserlebnis des Endkunden bisher im Markt nicht den erhofften Erfolg feiern konnte.
Wie Kindel, der bis vor kurzem als General Manager im Windows Phone-Team für die Zusammenarbeit mit App-Entwicklern zuständig war, in seinem persönlichen Weblog erklärte, verträgt sich Microsofts Herangehensweise, bei Windows Phone die Anwender in den Mittelpunkt seines Interesses zu rücken, nicht mit den Wünschen der Gerätehersteller und Netzbetreiber .
Letztlich habe es Windows Phone vor allem deshalb schwer, mehr Marktanteile zu erlangen, auch wenn es sich seiner Meinung nach im Vergleich mit Googles Android um das bessere Produkt handelt. Googles Ausrichtung auf die Interessen der Carrier und Hersteller verschaffe Android trotz seiner Inkonsistenzen wie etwa der Update-Problematik bessere Erfolgsvoraussetzungen.
Bisher habe Microsoft bei Windows Phone jegliche Zersplitterung seiner Plattform größtenteils erfolgreich vermieden, weil zum Beispiel alle bisher verfügbaren Smartphones mit der neuen Version 7.5 versorgt wurden. Dahinter sieht Kindel jedoch das große Problem für Windows Phone: Weil die einzelnen Smartphones und das Betriebssystem von den Herstellern und den Netzbetreibern nicht im gleichen Umfang wie bei Android an ihre Anforderungen angepasst werden können, ist ihr Interesse an Microsofts Produkt eher gering.
Microsoft zeige den Geräteherstellern und den Mobilfunkanbietern mit seiner Strategie rund um Windows Phone sozusagen "den Mittelfinger", so Kindel, denn die Redmonder schreiben einerseits die Hardware-Spezifikationen der Smartphones genau vor und andererseits lassen sie kaum Spielraum für den Umgang mit Updates. Es gebe deshalb einen gewissen Widerstand bei den betroffenen Parteien, die sich wegen ihrer hohen Marketing- und Entwicklungskosten nur widerwillig auf Windows Phone einlassen wollen.
Bei Android falle es den Firmen hingegen leicht, in die Entwicklung und Vermarktung von neuen Smartphones zu investieren, weil es praktisch keine Hürden für dessen Verwendung gebe. Letztlich hoffe er zwar, dass das bessere Gesamterlebnis für den Endkunden Windows Phone zum Erfog verhelfen werde, doch dazu müsse Microsoft erst ein Durchbruch gelingen - vielleicht durch die enge Zusammenarbeit mit Nokia.
Im Android-Bereich werde sich hingegen wohl so schnell nichts ändern - die Geräte verkaufen sich weiterhin für warme Semmeln und die Fragmentierung im Markt verschlimmert sich immer mehr, so Kindels Prognose. Für Apple hingegen werde sich das Modell, Hardware und Software aus einer Hand anzubieten und die Netzbetreiber für die Vermarktung einzuspannen und ihnen gleichzeitig viel Geld abzuknöpfen nur auf begrenzte Zeit weiter auszahlen.
Letztlich habe es Windows Phone vor allem deshalb schwer, mehr Marktanteile zu erlangen, auch wenn es sich seiner Meinung nach im Vergleich mit Googles Android um das bessere Produkt handelt. Googles Ausrichtung auf die Interessen der Carrier und Hersteller verschaffe Android trotz seiner Inkonsistenzen wie etwa der Update-Problematik bessere Erfolgsvoraussetzungen.
Bisher habe Microsoft bei Windows Phone jegliche Zersplitterung seiner Plattform größtenteils erfolgreich vermieden, weil zum Beispiel alle bisher verfügbaren Smartphones mit der neuen Version 7.5 versorgt wurden. Dahinter sieht Kindel jedoch das große Problem für Windows Phone: Weil die einzelnen Smartphones und das Betriebssystem von den Herstellern und den Netzbetreibern nicht im gleichen Umfang wie bei Android an ihre Anforderungen angepasst werden können, ist ihr Interesse an Microsofts Produkt eher gering.
Microsoft zeige den Geräteherstellern und den Mobilfunkanbietern mit seiner Strategie rund um Windows Phone sozusagen "den Mittelfinger", so Kindel, denn die Redmonder schreiben einerseits die Hardware-Spezifikationen der Smartphones genau vor und andererseits lassen sie kaum Spielraum für den Umgang mit Updates. Es gebe deshalb einen gewissen Widerstand bei den betroffenen Parteien, die sich wegen ihrer hohen Marketing- und Entwicklungskosten nur widerwillig auf Windows Phone einlassen wollen.
Bei Android falle es den Firmen hingegen leicht, in die Entwicklung und Vermarktung von neuen Smartphones zu investieren, weil es praktisch keine Hürden für dessen Verwendung gebe. Letztlich hoffe er zwar, dass das bessere Gesamterlebnis für den Endkunden Windows Phone zum Erfog verhelfen werde, doch dazu müsse Microsoft erst ein Durchbruch gelingen - vielleicht durch die enge Zusammenarbeit mit Nokia.
Im Android-Bereich werde sich hingegen wohl so schnell nichts ändern - die Geräte verkaufen sich weiterhin für warme Semmeln und die Fragmentierung im Markt verschlimmert sich immer mehr, so Kindels Prognose. Für Apple hingegen werde sich das Modell, Hardware und Software aus einer Hand anzubieten und die Netzbetreiber für die Vermarktung einzuspannen und ihnen gleichzeitig viel Geld abzuknöpfen nur auf begrenzte Zeit weiter auszahlen.
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