Firefox: Fast 1 Mrd. Dollar für Google-Integration
Das Kokettieren mit dem Software-Konzern Microsoft hinsichtlich der Integration von dessen Suchmaschine Bing in den Open Source-Browser Firefox war im Zuge der Verhandlungen mit Google offenbar ein recht erfolgreiches Manöver für Mozilla.
Dafür, dass die Google-Suche weiterhin als Standardeinstellung für das Suchfeld im Browser gilt, erhält das Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld als bisher. Jährlich sollen fast 300 Millionen Dollar an das Open Source-Unternehmen fließen.
Das berichtet Kara Swisher vom 'Wall Street Journal'-Blog 'All Things Digital'. Offiziell wird diese Summe zwar nicht bestätigt, Swisher hat allerdings wohl recht gute Kontakte zu Google, da sie mit Megan Smith, der Leiterin von Googles Wohltätigkeits-Organisation Google.org, verheiratet ist.
In den kommenden drei Jahren, so lange läuft der Vertrag zwischen Mozilla und Google, können die Entwickler des Open Source-Browsers somit mit einem Budget von fast einer Milliarde Dollar planen. Erfüllt Mozilla verschiedene Ziele - sprich: bringt man sehr viele Nutzer auf die Google-Suchergebnisse - zahlt der Partner sogar noch Boni.
Der neue Vertrag bringt Mozilla damit einen regelrechten Geldregen. Die Mindestsumme, die Google im Rahmen des letzten Abkommens zahlte, lag bei 100 Millionen Dollar pro Jahr. Die deutliche Steigerung dürfte einerseits auf eine gute Zusammenarbeit in der letzten Zeit, aber auch auf das Interesse der Konkurrenten Microsoft und Yahoo zurückzuführen sein, als Standard-Suchmaschine zu dienen.
Insbesondere Microsoft dürfte hier größere Anstrengungen unternommen haben. Immerhin will mit der Software seiner Suchmaschine Bing endlich eine signifikante Steigerung der Marktanteile verpassen. Mozilla nutzte die Rivalität zwischen den Unternehmen wohl recht geschickt und stellte sogar eine Firefox-Version mit integrierter Bing-Suche online.
Das berichtet Kara Swisher vom 'Wall Street Journal'-Blog 'All Things Digital'. Offiziell wird diese Summe zwar nicht bestätigt, Swisher hat allerdings wohl recht gute Kontakte zu Google, da sie mit Megan Smith, der Leiterin von Googles Wohltätigkeits-Organisation Google.org, verheiratet ist.
In den kommenden drei Jahren, so lange läuft der Vertrag zwischen Mozilla und Google, können die Entwickler des Open Source-Browsers somit mit einem Budget von fast einer Milliarde Dollar planen. Erfüllt Mozilla verschiedene Ziele - sprich: bringt man sehr viele Nutzer auf die Google-Suchergebnisse - zahlt der Partner sogar noch Boni.
Der neue Vertrag bringt Mozilla damit einen regelrechten Geldregen. Die Mindestsumme, die Google im Rahmen des letzten Abkommens zahlte, lag bei 100 Millionen Dollar pro Jahr. Die deutliche Steigerung dürfte einerseits auf eine gute Zusammenarbeit in der letzten Zeit, aber auch auf das Interesse der Konkurrenten Microsoft und Yahoo zurückzuführen sein, als Standard-Suchmaschine zu dienen.
Insbesondere Microsoft dürfte hier größere Anstrengungen unternommen haben. Immerhin will mit der Software seiner Suchmaschine Bing endlich eine signifikante Steigerung der Marktanteile verpassen. Mozilla nutzte die Rivalität zwischen den Unternehmen wohl recht geschickt und stellte sogar eine Firefox-Version mit integrierter Bing-Suche online.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Beliebte Firefox-Downloads
Foren-Beiträge zum Firefox
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Druck auf Disney erhöht sich: Verbraucherschutz fordert Entschädigung
- Exchange Server nach Update instabil, Outlook im Web nicht erreichbar
- Ohne menschliche Hilfe: KI-Agenten spielen Minecraft komplett durch
- Nächste FritzBox-Updates: Neue Labor-Version verbessert die Stabilität
- Ein 30 Jahre altes Geheimnis aus Super Mario 64 wurde nun gelöst
- US-Präsident Trump prahlt: "Google küsst jetzt meinen Hintern"
- Soll neue Wege öffnen: Exotische Form der Supraleitung entdeckt
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Turbulenzen am PC- und Notebook-Markt :: Verkäufe gehen stark zurück -
d-hubs - Heute 00:13 Uhr -
heute neu: RapidRAW: V 1.6.6.
d-hubs - Gestern 18:09 Uhr -
30 Jahre KDE aus dem "Kool Desktop Environment"
d-hubs - Gestern 11:24 Uhr -
Moodle 5.3 - sie ist die neue Long-Term-Support-Version
d-hubs - Vorgestern 02:44 Uhr -
Digitalisierung des öffentlichen Sektors
d-hubs - Vorgestern 00:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen